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Einleitung. 34
Leben nothwendig iſt, weit groͤßer, dagegen aber die Zahl der Unannehmlichkeiten viel geringer. Wenn daher auch die Landleute dort eben ſo ſterben, wie hier die Buͤrger, ſo iſt doch dort das Mißvergnuͤgen daruͤber weit geringer, weil Haͤuſer und Bewohner dort weit ſeltener ſind, als in der Stadt. Hier im Gegentheil, verlaſſen wir, wenn ich recht ſehe, Kei⸗ nen, vielmehr können wir uns mit Recht die Verlaſ⸗ ſenen nennen; denn die Unſrigen ſind entweder ge⸗ ſtorben oder dem Tode entflohen, und haben uns, als wenn wir gar nicht die Ihrigen wären, allein in dieſer Betruͤbniß zuruͤckgelaſſen. Es kann uns daher kein Tadel treffen, wenn wir einem ſolchen Entſchluſſe folgen; aber Schmerz, Kummer, vielleicht wohl gar der Jod koͤnnte, wenn wir ihm nicht folgten, daraus entſtehen. Wenn Ihr daher meint, ſo nehmen wir unſere Bedienung, laſſen ſie uns mit den noͤthigen Sachen folgen, und ſuchen heute hier und morgen dort Vers igen und Unterhaltung, wie wir beides in dieſer Zeit haben koͤnnen; dieß, glaube ich, wird das Beſte ſeyn, was wir thun koͤnnen; und auf dieſe Art laßt uns ſo lange verweilen(wenn der Tod uns nicht vorher uͤberraſcht), bis wir ſehen, daß der Him⸗ mel damit ein Ende gemacht hat. Noch fuͤhre ich Euch zu Gemuͤthe, daß uns um ſo weniger ein Vor⸗ wurf gemacht werden koͤnne, wenn wir auf eine an⸗ ſtaͤndige Art gehen, als einem großen Theile der An⸗ dern, wenn ſie auf eine weniger anſtaͤndige Art bleiben.
Die anderen Frauen lobten nicht allein Pampi⸗ neg's Rath, den ſie ſo eben gehoͤrt hatten, ſondern


