Teil eines Werkes 
1. Bdchn. (1827)
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Erſter Tag. gemeinſchaftlichen Tode ward, ſondern auch das Be⸗ ruͤhren der Kleider oder jeder andern Sache, welche von den Kranken beruͤhrt oder gebraucht worden wa⸗ ren, ſchien dieſe Krankheit durch das bloße Beruͤhren hinuͤber zu tragen- Ganz wunderbar iſt das, was ich noch ſagen muß, was, wenn es nicht von Vieler, und ſelbſt von meinen Augen geſehen worden waͤre, ich kaum zu glauben, viel weniger zu ſchreiben wagen wurde, wenn ich es auch von Glaubwurdigen gehoͤrt haͤtte. Die Eigenſchaft naͤmlich der gedachten Peſt, ſich von Einem an den Andern anzuhaͤngen, war von ſolcher Wirkſamkeit, daß dies nicht bloß von einem Menſchen an den andern geſchah, ſondern was noch weit oͤfter und wohl gar ſichthar der Fall war, naͤm⸗ lich, wenn Sachen eines Menſchen, der krank gewe⸗ ſen, oder an dieſer Krankheit geſtorben, von einem anderen lebendigen Weſen, was nicht zum Menſchen⸗ geſchlechte gehoͤrte, beruͤhrt worden war, ſo ward dieſes nicht allein von der Krankheit angeſteckt, ſon⸗ dern es ward auch in ſehr kurzer Zeit getödtet. Hiervon hobe ich mit meinen eigenen Augen(wie ich es ſo eben geſast habe) unter andern eine ſolche Er⸗ fahrung gemocht. Es wurden einmal die Lumpen eines Armen, der an dieſer Krankheit geſtorben war, auf die öffentliche Straße hingeworfen; zwei Schwei⸗ ne, welche da hinzu gekommen waren⸗ und ihrer Ge⸗ wohnheit nach ſie zuerſt mit der Schnauze und mit den Zaͤhnen ſich einander fortgeriſſen, und um die Backen herumgeſchlagen hatten, ſtarben in kurzer Zeit nach einigen Verzuckungen, als wenn ſie Gift