Teil eines Werkes 
1. Bdchn. (1827)
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Vorrede. 7

ſo habe ich, um nicht undankbar zu erſcheinen, es

bei mir ſelbſt beſchloſſen, mit dem Wenigen, was in

meinen Kraͤften ſteht, ſtatt deſſen, was ich empfan⸗ gen habe, jetzt, da ich mich frei nennen kann, wenn auch nicht denen, die mir halfen, und die der Huͤlfe zu ihrem Gluͤcke, entweder ihres eigenen Verſtandes, oder ihres guͤnſtigen Geſchickes wegen, nicht beduͤr⸗ fen, wenigſtens doch denen, bei welchen ſie Statt finden kann, einige Erleichterung zu gewaͤhren. Und obgleich meine Unterſtuͤtzung oder mein Troſt, wie man es nennen will, fuͤr die Beduͤrftigen nur ſehr gering ſeyn kann, und auch wirklich nur iſt, ſo ſcheint es mir doch deſſenungeachtet, daß ich beides da, wo die Noth ſich am groͤßten zeigt, theils weil es mehr Nutzen dort ſtiften kann, theils weil es dort auch viel willkommener ſeyn wird, darreichen muß. Und wer mag es laͤugnen, daß es ſich mehr ſchicke, beides, wie es auch ſeyn mag, eher den lieblichen Frauen, als den Maͤnnern zu ſchenken? Denn jene, ſtets fuͤrchtend und ſich ſchaͤmend, halten die Liebes⸗ flammen in ihrer zarten Bruſt verſchloſſen, welche eine weit groͤßere Gewalt haben, als die offenbaren, wie Jeder weiß, der es erfahren hat. Und uͤberdies werden ſie eingeſchraͤnkt von dem Willen, dem Ge⸗ fallen, dem Befehl der Vaͤter, der Muͤtter, der Bruͤ⸗ der, der Maͤnner, leben die groͤßte Zeit in dem klei⸗ nen Bezirk ihrer Zimmer eingeſchloſſen, und bei ihrer Muße bald wollend, bald nicht wollend, durchkreu⸗ zen ſich bei ihnen in einer Stunde verſchiedene Ge⸗ danken, die unmoͤglich alle froͤhlich ſeyn koͤnnen.