Teil eines Werkes 
15 (1843)
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Gelingen des bli iti Werkes der Männer und für ein leichtes, gnädiges G S der Befeindeten.

Ihre Ungewißheit dauerte nicht lange. Heftige Stim⸗ men wurden im Sti laut; man näherte ſich der Hütte. Marta öffnete mit ſorgenvoller Stirne. Die Diener des Generals ſchleppten zwei blutige Opfer heran, durch⸗ einander rufend nach Binden, Waſſer, Hülfe, und fluchend über die Meuchler. Capitän Maleſpina war todt, die ſichere Kugel hatte ſein Herz durchbohrt. Zwei Kugeln hatten Baſtelika's Bruſt getroffen, ſein gelber Reiter⸗ koller war vom hellen Blute begoſſen, der jähe Sturz vom Roſſe hatte ihn der Sinne beraubt, aber er lebte noch. Als man ihn in der engen Hütte auf die Stroh⸗

matte vor dem Herde zu den Füßen der greiſen Groß⸗ mutter niedergelegt und ſein verzerrtes Angeſicht mit friſchem Quellwaſſer benetzt ſchlug er die wilden Augen auf. Sie fielen hinauf zu dem koloſſalen Gottes⸗ bilde, und er hob den Arm hinan mit wehrender Ge⸗ berde und ſeine Glieder zuckten wie im Entſetzen. Da ſenkte die Greiſin vom Herde ihr Mumienhaupt zu ihm und ſtreckte beide Hände über ihn aus unter einem grelleth höhnenden Gelächter. Liegſt Du jetzt auch, Aechter? kreiſchte ſie. So lag Paolo damals an meinem Herzen, blutig wie Du, und Du wendeteſt Deinen Fuß und ban⸗ deſt die Wunde nicht, die Du geſchlagen. Erkennſt Du das Gottesgericht, Du Kain, Brudermörder! Verflucht ſey die Hand, welche Deine Wunden bindet! Den Becher, den ein Diener dem General zum Munde zu führen im Begriff ſtand, ſchlug ſie aus der hülfreichen Hand, daß der Inhalt ziſchend das Feuer übergoß und dicker Qualm ſie und den Blutenden zu ihren Füßen umwölkte. Es war ein grauſes Gemälde. Baſtelika krümmte ſich auf