Teil eines Werkes 
15 (1843)
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Wie in einem Kreislaufe führt uns das Geſchick noch⸗ mals zu jener elenden Hütte in den Wäldern von Cevako zurück, wo die Erzählung dieſer Begebenheiten ihren An⸗ fang nahm. Das kvloſſale, grobgeſchnitzte, grellbemalte Kruzifix ſchaut noch wie damals von der Wand über den Kamin herab. Die greiſe Großmutter bewacht mit gerötheten Augen den Keſſel auf dem Herde, worin die Eier zum Abendeſſen ſieden, und neben ihr kauert ihre Schwiegertochter Marta am Feuer, nicht um Kaſtanien zu braten, ſondern mit einem weniger häuslichen Werke beſchäftigt: ſie gießt Kugeln. Und mitten im engen Raume ſitzt der bärtige Bergkorſe Adamo Vitelli, vor ihm liegt ein Dutzend der trefflichſten Büchſen nebſt einem Häuflein blanker Meſſer, und er ordnet und ſäubert bald an dieſem, bald ſtreicht er die Läufe der Gewehre mit Blut an, aus einer Schüſſel, die neben ihm auf der Erde ſteht.

Beim heiligen Bonifacio, es gibt etwas Neues auf dem Waſſer, murmelte der braune Mann in ſeinen Bart hinein; der Andrea müßte ſonſt längſt zurück ſeyn.

Es find an dreißig Landesmeilen bis zur Küſte, ant⸗ wortete die Frau, indem ſie die blanken Bleiballen ohne Unterbrechung aus der Form in ein Käſichen rollen ließ. Du kennſt den Burſchen, wie er eifrig iſt, wenn ihm ein Geſchäft obliegt. Die vorletzte Nacht hat er durch⸗ wandert, die letzte wird er auch wenig an den Schlaf gedacht haben, um frühzeitig am Strande zu forſchen, und heute wird er's vielleicht nachholen in irgend einer ſchattigen Schlucht.

Der Korſe hat keinen Schlaf, wenn dergleichen im Werk iſt, brummte Adamo. Kämen ſie heute herange⸗ ſchwommen, wär's wie abgepaßt. Alles iſt fertig, ge⸗