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der Erblichenen ſeinen heißen Athem ein. Umſonſt ſchien Alles! Schon ſuchte ſeine Hand nach dem Dolche im Gurt, um ihr Blut fließen zu machen, da war es ihm, als begegne ein lauer Luftſtrom ſeinem Munde, da ent⸗ ſtieg ein Seufzer der Bruſt Vanina's, die niedergeſun⸗ kenen Augenlider zuckten. Er erhob ſich auf die Kniee, ſtreckte die gefalteten Hände zu den dem dunkeln Wolken⸗ himmel empor, und wenige ſolcher feurigen Dankgebete mag der Himmel gehört haben⸗ wie das war, was ſei⸗ nen zitternden Lippen entſtrömte.
Vanina erwachte. Wie im Schmerz zog ſie die Glie⸗ der und dic zarte Hand faßte nach dem Halſe. Dann öffnete ſie die Augen, ſetzte ſich aufrecht und blickte ver⸗ wundert auf den Betenden.
Welch' ſchwerer Traum war das! ſtammelte ſie. Wie vin ich ſo kalt und feucht? Wie kam ich hieher? Und Du, Luciano, zugegen? Verwirtt ſuchte ſie umher und zog ihr Gewand zuſammen.
Du biſt gerettet! Mir gerettet, Vanina! Ein Engel führte mich hieher, damit der ungeheuerſte Frevel nicht vollendet werde! jauchzte Kaſakoni, indem er ſie vom Boden erhob und in ſeine Arme zog.
Ach! ſtöhnte ſie und blickte furchtvoll um ſich. Ich entſinne mich! Wo iſt Er? Er wird kehren augenblicks und ver ſchwarze Höllenſohn mit ihm. Luciano, rette mich! Laß mich fliehen, halte mich nicht. O dieſe Stunde iſt fürchterlich.
Fürchte nichts, Vanina! Bei Dir iſt Luciano und ſein Schwert! rief der junge Ritter.
Auch Dich wird er morden! Was kann der Eine gegen den Gewaltigen und die Hölle? ſtöhnte ſie und ſchien in neuer Ohnmacht ſeinen Armen entgleiten zu wollen. Raſch


