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Baſtelika's Haus in Marſeille beſuchte, den wackeren Luciano Kaſakoni erkannt. Er war es. Von der Armee des Bourbon entlaſſen, vermochte er es trotz ſeiner ein⸗ ſtigen Vorſätze nicht, Frankreich zu verlaſſen, ohne ein Abſchiedswort von der Geliebten in ſeine Oede mitzu⸗ nehmen. Seine Verzweiflung in Fontainebleau hatte ſich in eine ſtille Trauer umgewandelt; der Krieg, welcher ſonſt die Leidenſchaften weckt und aufreizt, hatte die ſeine eingeſchüchtert; das Elend und Unglück, was er geſehen⸗ hatte ihm das ſeinige erträglicher gemacht. Aber da ihm der einzige letzte Wunſch verſagt wurde, da er Va⸗ nina abgereist fand, ohne zu wiſſen wohin, verſank er in eine tiefe Troſtloſigkeit.
So verließ ihn Pasqual im Garten, und er ſtieg langſam mit geſenktem Haupte die Terraſſe hinauf. Der Regenguß des ſeltenen Frühlingsgewitters vermochte ihn, unter den Vorbau der ſchmalen Stiege zu treten, die uns ſchon bekannt geworden, und die zu einem Ca⸗ vinetchen führte, welches dicht an die Zimmer der Gene⸗ ralin ſtieß. Er hörte Unruhe, wüſtes Gelärm im Hauſe; Pasqual kehrte nicht zurück. Unentſchloſſen⸗ was er zu thun habe, horchte er ſchärfer. Da ſchlugen Stimmen an ſein Ohr, welche Unheil zu verkünden ſchienen, und von Neugier gereizt ſtieg er die Treppe hinan, trat in das unverſchloſſene Cabinet, ſtand jetzt nur durch eine Tapetenwand getrennt von den Perſonen, die er zu be⸗ ſuchen gekommen, und war Ohrenzeuge der letzten Wech⸗ ſelreden Sampietro's und der unglücklichen Vanina.
Er mißtraute ſeinen Sinnen. Waren es Wahnwitzige, welche dort ihren Unſinn austauſchten? Er faßte an die Thüre: ſie war verſchloſſen. Eine plötzliche kurze Stille folgte dem heftigen Wortwechſel; er meinte ein leiſes


