Teil eines Werkes 
15 (1843)
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ſeiner eigenen Bruſt trug er bereits jene Eniſchlüſſe, deren Ausführung noch jetzt nach faſt zwei Jahrhunderten den Geſchichtsforſcher mit Schauder erfüllt. Er ſenkte den Blick zu dem Parquet des Saales nieder und ſagte mit verhaltener Stimme: Ihr verlaſſet noch heute Paris, General, und werdet Euch unverweilt nach Grenoble vegeben, wo unſere Truppen ſich zuſammenziehen. Wa⸗ ſchet Euch rein im Blute unſerer Feinde, und iſt Korſika unſer, ſey es Euch erlaubt, Genua's Fahnen wiederum zu unſeren Füßen zu legen.

Am Rande des Golfo di Valenka, an demſelben verſteckten Platze, wo wir ſchon die Einſchiffung der Flüchtlinge von Ornano anſchauten, ſaß hoch am Felſen ein junger, kräftiger Korſe, und blickte unverwandt auf das Meer hinaus, deſſen hochgehende Wogen vom Frübh⸗ licht beleuchtet worden. Fern auf der Flut ſah man eine Reihe ſtattlicher Kriegsſchiffe, einem Schwanenzuge gleich, der ſich im Sonnenlichte ſchaukelt. Aber die Auf⸗ merkſamkeit ward von ihnen ab auf eine nähere Er⸗ ſcheinung gezogen. Die Bucht füllte ſich nach und nach mit einer bedeutenden Zahl flacher Fahrzeuge, und nahe der Mündung eines Flüßchens landete eines derſelben nach dem andern, und jedes ſetzte ein Fähnlein wohl⸗ bewaffneter Krieger an das Land. Der Korſe erhob ſich mit Lebhaftigkeit, und Wohlbehagen ſprach ſich in ſeinen Mienen aus, doch ſchnell verfinſterte ſich wiederum ſein Antlitz, und ſeine dunklen Brauen zogen ſich zuſammen und ſeine Fäuſte ballten ſich. Grimm und Ueberraſchung malten ſich in ſeinen Zügen.

Ein Trupp Offiziere hatte ſich von der Maſſe geſon⸗