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antwortete Baſtelika kalt, aber verbiſſen. Wie vermalmt
ſchwankte die bleiche Frau und ein Vorgefühl ihres Ge⸗
ſchicks betäubte ſie, doch der General faßte ſie unterſtützend hart am Arm, befahl ſeinen im Schreck erſtarrten Be⸗ gleitern, Pferde und Sänfte auf den Vorplatz zu führen, und die Pforte zu ſchließen und zu bewachen.
Mingo! rief er alsdann mit gebieteriſchem Winke einem der Neger, die ſich in ſeinem Gefolge befanden, und führte Vanina die breite Stiege hinauf. Sie traten in das Frauengemach, und Vanina ſank in Erſchöpfung auf den Polſterſtuhl und erhob die ſchönen Augen furchtſam zu dem Gemahl, der wie eine Rolandſäule vor ihr ſtand, und die gerötheten, glühenden Augen auf ſie heftete.
Du wollteſt nach Genua, Elende? fragte er nach einer angſtvollen Pauſe.— Vanina zog mit bebender Hand der Mutter Brief aus dem Buſen und hielt das Blatt zu ihm empor. Zum ſterbenden Vater, der ſein Kind gerufen! ſtammelte ſie.— Er riß das Blatt aus ihrer Hand und warf es zur Erde. Sampietro's Weib nach Genna! Bettelnd um Gnade, um ihr Erbe! Hinwerfend für Gold ihre und ihres Mannes Ehre! Preisgebend den genueſiſchen Junkern ſchamlos mein Heiligthum! Ver⸗ rätherin am Vaterlande, an ſich ſelber, an mir! Ein Gedanke, der mein Gehirn in ſiedende Glut, mein Herz in Kohle verwandelt! raste er.
Du träumſt Beleidigungen, die ſo unglaublich wie unwahr ſind, antwortete Vanina, nach Ermuthigung ringend.
Heucheln und Lügen iſt des Weibes Schild, antwor⸗ tete er, wiederum verwandelt und mit eiſiger Kälte, dem Aetna gleich, auf dem ſich Schnee und Flamme ver⸗


