Teil eines Werkes 
15 (1843)
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er mitbrachte, war von ſchwerem Gewicht, und erſchüt⸗ terte die, an welche ſie gerichtet wurde. Ein korſiſcher Schnellſegler lag im Hafen; der Ritter gebot, ohne Ver⸗ zug einzupacken und zur Stunde die Reiſe nach der Hei⸗ math anzutreten. Mit Erſchrecken wies Vanina den An⸗ trag von ſich. Meines Gatten Befehl feſſelt mich hier bis zu ſeiner Rückkunft, und hat er auch uns vergeſſen, bleibt meine Pflicht des Gehorſams dieſelbe. Da zog der Ritter einen Brief hervor. Er war von der Baronin von Ornano geſchrieben. In kurzen Worten rief die Mutter ihre Tochter an das Sterbebett des Vaters. Der gekränkte, gebeugte Mann hat auf Erden nur noch dieſen Wunſch, ſchrieb ſie, und dieſer Wunſch muß Befehl ſeyn für Dich und für Deinen Gemahl, damit der Vater nicht jenſeits klage über die Liebloſigkeit ſeing Kindes. Prosper fügte hinzu, wie Genua's Zürnen 388 ildert ſchiene durch die Duldſamkeit des alten Barons und durch ſeine männ⸗ liche Reſignation bei ſchweren Krleiden; wie es ge⸗ neigt ſich erklärt, den alten uer frei zu geben, ſobald er geneſen, ihm und der tmit Brnano die Beſitzungen wieder einzuräumen, ja ach Einwirkung des Pap⸗ ſtes und der italiſchentſten Hoffnung gemacht, den alten Baron zu einem Stißcher in Korſika zu erheben, ſobald Vanina auf das genueſiſche Gebiet zurückgekehrt ſeyn würde. An Dir iſt es, Deinem Vaterlande Frieden, Deiner Familie Glanz und Ehre zurückzugeben, ſetzte Prosper eifrig hinzu. Sampietro's Anſchläge haben das Unheil vermehrt, ſeine Pläne ſind Aſche geworden, wie der Verſchollene vielleicht ſelber.

Beſinne Dich nicht, Kind! drängte Eugenie. Wenn Sampietro zugegen wäre, würde er zuſtimmen. Fluchte ſein wilder Mund doch oftmals über die verlorenen Reich⸗