Teil eines Werkes 
15 (1843)
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raſchen Schrittes durch die Gallerie daher, und ſein ſtechen⸗ der Blick heftete ſich ſchon von fern her forſchend auf Va⸗ nina, die ihm entgegen eilte. Aber er umfing ſie nicht, reichte ihr nur die Rechte, und ſetzte ſich dann wie er⸗ ſchöpft auf eine Steinbank, lang ſich ſtreckend, daß ſeines Schwertes Scheide raſſelnd gegen den Marmorboden ſchlug.

Da ſind wir wieder und dem Rachen des Unthiers glücklich entronnen! ſprach er mit rauher Stimme. Setzet Euch zu uns, Vanina, die lange Audienz bei der Ma⸗ jeſtät hat uns ſo todtmüde gemacht, wie es noch kein Schlachttag vermochte.

Ihr waret hier, und Vanina wußte nichts davon? fragte ſie verletzt und erſtaunt zugleich. Ihr ſprachet den König ſchon?

Faſt drei Stunden, mit Eurer Erlaubniß, meine edle Frau! antwortete er faſt häßlich lächelnd. Das Gift, womit die Genueſer mich übermäßig geſchwängert, mußte zuerſt einen Ausweg finden, ehe die Galanterie ihre Rechte fordern durfte. Ihr ſeyd geſund und habt Euch wohl beluſtigt ſeit unſerer unvorhergeſehenen Trennung?

Eugenie erſchrack über den Ingrimm und den Flam⸗ menblick, mit welchem er fragte, und als ſie das Auge zu der ſchlangenbegrenzten Furienmaske erhob, die in Stein gehauen gerade über Sampietro's Scheitel von der Wand herabdräute, wuchs ihr Erſchrecken, denn ſie konnte ſich nicht verhehlen, daß zwiſchen Beiden eine grauenvolle Aehnlichkeit ſtatthatte, und ſie ſuchte unwillkürlich nach der verſtümmelten Bluthand.

Was Eure Gattin ſich erlaubte, geſchah auf Maleſpi⸗ na's Rath zu Eurem Beſten und nach des Königs Befehl! antwortete Vanina nicht ohne inneres Erbeben. Der