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augenblicks die Häupter eurer beiden Geiſeln in den Sand fallen, ſobald aus irgend einem Verſteck die Mordflamme des Aufruhrs auffackelt. So begaben wir uns unbefähr⸗ det aus der Feſtung, eilten nach dem nahen Fiorenza, mietheten das erſte Fahrzeug, das wir trafen, und ſchiff⸗ ten uns ein, von der traurigen Botſchaft belaſtet.
Beiſpielloſer Treubruch! rief der bleiche Ritter Prosper aus, indem er die eingetretene Grabesſtille zuerſt unter⸗ brach und in einer Fechterſtellung vortrat. O warum traf mich nicht die Wahl, den geliebten Ohm zu begleiten!
Ihr würdet gethan haben, was wir thaten, entgeg⸗ nete Maleſpina mit einem Blicke zorniger Verachtung. Wir gehorchten dem Befehle des ehrwürdigen Herrn und brachten Korſika nicht noch um mehrere tapfere Arme, und ſparten den Freunden die Befreier, zum wenigſten die Rächer.
Wär's der tapfere Luciano Kaſakoni geweſen, der hätte vielleicht ſein Blut am Gitter eher verſpritzt, als den Ohm allein in Feindeshand zu laſſen! verſetzte Eugenie, trotz des ſchmerzlichen Blickes, den Vanina bei der Nen⸗ nung des Namens raſch vom Knie der Mutter zu ihr aufſchlug.
Und gab Euch der Herr kein Wort, keinen Befehl mit für die Seinigen? fragte Frau von Ornano, käm⸗ pfend mit Faſſung und Beſonnenheit.
Wir hörten nichts dergleichen von dem Herrn dieſes Schloſſes, antwortete der Hauptmann; aber am Vor⸗ abende des Unglückstages empfing ich einen ſolchen Auftrag bei dem ſchon erwähnten Geſpräche mit meinem General.
Und was ſprach mein Gemahl? fiel Vanina lebhaft ihm in die Rede.
Sollte etwas Unerwartetes geſchehen, ſo ſprach Sig⸗ Blumenhagen. XV. 30


