Teil eines Werkes 
15 (1843)
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ni icht 35 den Augen, 3 ſet an ei e und ithot ſich in kleinen Ge ſutngienen, ſo wie es

verblendetſte Mann in der Nähe der ſpröden Geliebte kann; ſeine Seele ſchien nur mit Träumen von d Stadt beſchäftigt, die ſeinem Zwillingsbruder zu ſo un⸗ erwartetem Glücke verholfen, ſein Gemüth ſchien ſich nur in der Theilnahme an den Schickſalen des Bruders zu erluſtigen und faſt in Freude zu berauſchen, denn wie ein wißbegierig unermüdliches Kind fragte er von früh bis ſpät nach jedem kleinſten Verhältniß. Leo ſich faſt heiſer erzählen, aber er fühlte ſich nicht gequält oder ermüdet durch die öftere Wiederholung: die brüd derliche Aufmerkſamkeit weckte auch in ihm ein erhöhtes Wohl⸗ wollen, und ſprach er doch ſelbſt gern von Dingen, die ihm ſo werth waren und jetzt fern lagen, und wenn er ſeine liebe Braut dann zum zwölften Male vom Stirn⸗ bande bis zur Silberſchnalle des Schuhes beſchrieben, wenn er die ganze Sippſchaft bis zum kleinſten Vetter abporträtirt, wenn er die liebſten ſeiner Kameraden auf⸗ gezählt, ſein ganzes Tagewerk vom Appell bis zur Pa⸗ rade, vom Wachtdienſt bis zur Ablöſung, als diktire er das Befehlsbuch, abgeplappert hatte, ſo ſeufzte Andreas jedesmal tönender und ſprach mit blinkenden, freundlich⸗ ſchmerzlichen Augen: O Du Glückskind! warum muß auch der Weiterſtrahl gerade unſerer Mutter vor den Augen herabgefahren ſeyn wie mit dem weißen Blend⸗ tuche! Könnteſt Du mich mitnehmen als gemeinſten Schü⸗ zen⸗ oder Wagenknecht in des Kaiſers Heer, oder mich nur anſtellen als Becherſchwenker in des Herrn Hubmei⸗ ſters Gaſtſaal, ſo wahr ich unſerer Mutter Sohn bin, ich wollie Niemanden verrathen, daß ich ein Spauer ſey,