Teil eines Werkes 
15 (1843)
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vollführt, was ich gewünſcht, ſo ziehe ich her⸗ at mit der jungen Frau und dem Geleit ihrer S

freunde, und bringe ein halb Dutzend ſchöner Baſen mit, aus welchen ſich der Andreas die netteſte nehmen darf zur Hausfrau, und dann wollen wir hier im Grunde Feſtabende feiern, daß der Jubel durch das ganze Ziller⸗ thal hinunter dröhnen ſoll bis Salzburg hinab, und Ihr, gute Mutter, die Freude mit vollen Ohren ein⸗ ſaugen und mit den Händen greifen ſollt, wenn Ihr auch leider unſere Luſt nicht anzuſchauen vermöget. Frau Martha legte ihren Kopf auf des Sohr Bruſt, der Bruder Andreas aber zog hinter d res Rücken ein ſeltſam Geſicht, aus dem der beſt

S nicht hätte. ſnun, ob frendiger Seifell

rbiſſener? Ingrim die Züge ſo durch einander riß und zuckenden V Setterleuchten jede Sekunde verän derte; dazu trommelte er mit den geballten Fäuſten auf ſeine beiden Kniee und ſummie ein altes Lied dabei, das die Büffelfäger zu fingen pflegten, wenn ſie auf den 9 fährlichen Fang auszogen mit der ledernen Sangſ über der Schulter, und de angen Spieß, an dem blanke Schlagaxt dräute, in der mächtigen Jägerfauſt.

wie im

N

Der Frühling hatte in dieſem Jahre früher als ge⸗ wöhnlich ſeine Ankunft angemeldet: von Italien herauf zog der Sübwint den die Gebirgsvölker, wenn er zur Sommerzeit als ein Krankheit bringender Sirokko er⸗ ſcheint, beſonders fürchten, zur Verwund derung des noch im Pelz wandernden Jägers durch die Wa Strich⸗ thäler und Gebirgsſpalten und ſchmolz die untern Schnee⸗

lager, ſo daß die anmuthige Matte ſchon Blumen trieb

do