Teil eines Werkes 
14 (1843)
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und flüſterte, indem er das finſter glühende Auge wie im keimenden Wahnwitz an den Wänden umherſtreifen ließ, als ſuchte er einen vermißten Gegenſtand: Was iſt des Menſchen ſtolzer Verſtand? Was iſt die geprieſene Ge⸗ rechtigkeit des Fatums? Dem Knaben wirft das Schick⸗ ſal die Perle vor die Füße, und er wagt die bebende Hand nicht auszuſtrecken. Der Mann klimmt am Ab⸗ grunde hin, wirft ſich hinab in die Charpbdis um das köſtliche Kleinod und zerſchellt am Fels. O Helviſe!

Das Geburtsfeſt des Königs wandelte Paris zu ei⸗ nem überfluthenden Menſchenmeere: die weite Stadt mit ihren hochgethürmten Häuſern und geräumigen Plätzen ſchien eng und klein wie ein überfüllter Bienenkorb, in welchem die jungen Stämme ſich mit den alten um die Wohnſtätte drängen, und in welchem das dumpftönende Geſums und Gemurmel den nahen Ausbruch des Kam⸗ pfes um Platz und Recht voraus verkündet. Eingezogen von ihren Schlöſſern waren die Würdeträger des König⸗ reichs; eingeritten waren von ihren Ritterſitzen in den fernſten Provinzen die mächtigen Vaſallen mit zahlreichem Geleit, in welchem die Eitelkeit eines Jeden den Nach⸗ bar zu überbieten ſuchte. Die Fremdlinge und Reiſende in Frankreich eilten zur Hauptſtadt, ſolch merkwürdigen Tag einzeichnen zu können in die Reiſemappe und das Tagebuch, und gleich ſtürmiſch rauſchenden Waldbächen, die vom Gebirg alle ſich zu dem See im Thal hinab⸗ ſtürzen, wogte der Schwall des Landvolkes zu den Thoren herein, Männer, Weiber und Kinder, den mei⸗ lenweiten Weg nicht ſcheuend, mit Lebensmitteln vor⸗ ſichtig beladen, um auch ohne Dach und Bett wäh⸗