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Helden in jedem Gau genug und bedarf mehr die geiſtigen Muſter der Demuth und der Abſtinenz und der ſtrengen Wiſſenſchaft, in der es zurückſteht vor den Nachbarvölkern. Auch ſollſt Du gar bald das alte Gefallen an mir finden; nur dieſen königlichen Geburtstag noch, zu dem mich Huld und Freundſchaft geladen: dort laß mich den eiteln Prunk⸗ junkern zeigen, daß auch jenſeits des Rheins mannliche Kraft und ritterliche Kunſt zu Hauſe, laß mich der Ehre des Vaterlandes Genüge thun, dann ſollſt du allen rit⸗ terlichen Schmuck, all meinen Waffenputz ſelbſt in Deine Truhe verſchließen, und ich will den Schlüſſel nicht früher wieder fordern, als bis ich ein Mann nach Deinem Herzen geworden.
Konrad hatte während der warmen Rede des ſchönen Jünglings ſeine Augen feſt auf ihn gerichtet gehalten, aber immer bedenklicher wurden ſeine Mienen, immer finſterer ward ſein Blick.
Spanheimer, gib mir noch heute dein Schwert und Deinen Helmbuſch in Gewahrſam, ſprach er mit einer Feierlichkeit, die Alle ſtutzig machte. Ich bin an einem Sonntage geboren, und ſehe einen ſchwarzen Schleier über Deiner wolkenloſen Stirne. Meide dieſe Feſttage, beſteige kein Roß mehr. Ich habe Dich liebgewonnen, wie man den Landsmann in der Fremde feſter an's Herz legt. Thu' mir's zu lieb, und gürte kein Schwert mehr um Deine Hüfte. Ein Grauen läuft kalt über meine Bruſt, ſehe ich Dich lächelnd daſtehen in Deiner Leicht⸗ fertigkeit.
Ja, ja, er ſah ſchon oft Künftiges zu ſeiner eigenen ₰ QOual! flüſterte Otto, wie von geheimer Furcht ergriffen.
Verſtöret mir mit Euren Poſſen nicht dieſes heitere,
ſorgenloſe Gemüth! ſiel Abelard ein, freundlich den Arm


