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Gedräng der Bauern, und wollte hineinſetzen in die ziſchende, brauſende Flut. Der Seemann Daniel faßte ihm er⸗ ſchrocken in den Zügel.
Habt Ihr den Verſtand verloren, Nachbar? rief er zürnend. Wollet Ihr Euch und das arme Thier opfern ohne Zweck? Da iſt keine Hülſe als durch gute Boots⸗ leute, wenn das Unwetter ſich legen möchte.—
Laßt mich! ſchrie Beatus gleich einem Raſenden, ſchreck⸗ lich anzuſchauen auf dem ſchwarzen Thiere hoch in der Windsbraut, die das unbedeckte Haar ihm aus dem tod⸗ tenbleichen Geſichte trieb. Laßt mich! Was bin ich und mein Leben? Es gilt um die Seligkeit und um heiligen Eidſchwur. Wer mir folgt zur Rettung, dem gebe ich Hof und Habe und Gut.—
Ihr ſprecht im Fieber, entgegnete Daniel, ohne los⸗ zulaſſen. Steiget ab, und— ſo wahr Gott mir helfe im letzten Schiffbruch! ich bin dann der Erſte, der Alles mit Euch wagt, wo es Menſchenrettung gilt. Der Tag iſt nahe; unſere Deiche hinter dem Dammhorn haben gehalten, und wir können in der Sorge um uns ſelbſt nachlaſſen; auch ſteigen die Waſſer nicht viel mehr, und die Flut muß vorüber ſein. Wenn die Sonne dieſe Waſ⸗ ſerwüſte vor uns erleuchtet, dann wollen wir im Boote ſuchen, wo noch ein Leben athmet und ſchmachtet, und retten, was Gott erhielt.—
Es wird keine Sonne mehr aufgehen, ſtöhnte Bea⸗ tus; und ginge ſie auf ſpät, zu ſpät. O wo ſind ſie dann?— Aber ein Schiff, ein Schiff, ſogleich zur Stelle!—
Er war dabei herabgeglitten vom Sattel, und lief wie verwirrt unter den Landleuten umher, welche ihn nicht verſtanden. Da ſah man einen ſchwarzen, großen


