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ſchöne Thal verwandelt worden mit all' ſeinen wohlbe⸗ ſtellten Ackerflächen, fetten Triften und ſchönen Obſt⸗ gärten. Dunkele Gegenſtände trieben ſich darauf herum, die man nicht erkennen konnte, und die dadurch noch grauenvoller wurden. Schwieg der Sturm eine Minute, ſo hörte man deutlich von überall die Nothſchüſſe und die Nothhörner der Verlaſſenen, und glaubte ſelbſt ihr eintoniges Hülfsgeſchrei zu unterſcheiden, und von allen Seiten der höheren Gegenden ſtrömten durchnäßte Flücht⸗ linge aus den gegen die Erdſchollen ſchlagenden Gewäſ⸗ ſern heraus, denen man anſah, wie ſie um das armſelige Leben mit dem gewaltigen Elemente gerungen hatten. Hier bat eine Mutter um Obdach und Bett und Kleidung für das nackte maſernkranke Kind in ihren Armen; dort ſchrie ein Mann nach ſeinem Weibe, das er hinter ſich ge⸗ glaubt, als er den Fluten voranlief; dort trug ein ſtar⸗ ker Sohn, wie ein zweiter Aeneas, den lahmen Vater auf das Trockene; hier fielen Bruder und Schweſter ſich in die Arme, da ſich Beide gerettet fanden; Alles aber wich im Entſetzen von einem Landmanne zurück, der, ſein todtes ertrunkenes Söhnchen im Arme, hervorſchritt mit dem Ausdrucke des Wahnwitzes auf dem bleichen Antlitze, und Jedem frohlockend das gerettete Kind zeigte, als ſeinen beſten Schatz, und dann zwiſchen dem Wahn⸗ ſinnsjubel mit hohler Stimme den lichtern Gedanken: Ich kann es doch nun begraben! vor ſich hinſprach. Mit ſtarrem Schrecken hatte Beatus eine Weile hin⸗ ausgeſchaut in die nächtige Sündflut, da loſete ſich auf einmal das Band ſeiner Seele im Entſchluß, und er ſprang zurück zu ſeinem Gehöft, ſattelte mit zitternden Händen eilig ſein ſtarkes Pferd, und im Sattel ſitzend kam er zurückgeſprengt, theilte mit Ruf und Thier das
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