Teil eines Werkes 
11 (1843)
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fügig und nutzlos für ihn und ſeine Liebe. So drech⸗ ſelte und tiſchlerte er denn manches kleine Hausgeräth, und trug es zur Nachtzeit ganz geheim vor ihre Thür, und das fein ausgelegte Nähekäſtchen, das bunte Milch⸗ faß, das fein geſchnirkelte Spinnrad, zuletzt, als er von ihrem dritten Kindtaufsfeſte hörte, die elegant geformte und ſpiegelblank polirte Wiege wanderten in Wallans Gehöft, ohne daß Jemand auf den unſichtbaren, fern wohnenden Geber rieth, da der ſonſt ſo wachſame Pudel, der allein in ſeiner Dankbarkeit den Tag nicht vergeſſen hatte, an welchem ihn Glückskind fütterte und wuſch, niemals anſchlug, wenn ein neues Geſchenk gebracht wurde, ſondern wie ein Wächter am Morgen ruhig da⸗ neben ſchlief. Beatus hatte ſo einen Verkehr gewonnen mit der Geliebten, er wußte, ſie empfand eine Freude durch ihn, und je reiner und kindlicher ſein Empfinden blieb, deſto wohlthätiger wirkte auf ihn dieſer Genuß, und ſein Gemüth ward auf wunderbare Weiſe zufriedener und lebensfroher ſeitdem.——

Es war am Abende des dritten Februars jm Jahre 1825, als Glückskind von einem bejahrten Nachbar Ab⸗ ſchied nahm, der einſt als Matroſe weite Seereiſen ge⸗ macht hatte, und mit welchem Beatus oftmals die Abende im wechſelſeitigen Erzählen ihrer beiderſeitigen Abenteuer angenehm verbrachte. Der Seemann begleitete den Hu⸗ ſaren zu ſeiner Hüttenthür hinaus, und ſah ſich, als ſie draußen ſtanden, mit Unruhe nach dem Wetter um. Und der Winterhimmel bot auch wahrlich nichts Freund⸗ liches dar.

Ein wüthend⸗ſauſender Orkan tobte her aus Nord⸗