Teil eines Werkes 
11 (1843)
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und den wilden Huſaren recht oft zum frommen Beter machte.

Was heilet nicht die Zeit, und was verſchmerzt der Menſch nicht Alles!— Die Gewohnheit macht das Un⸗ erträgliche erträglich, ſelbſt die Galeere tödtet nicht den Angeſchmiedeten, und Arbeit iſt die wohlthätigſte Zer⸗ ſtreuung, welche durch Ermattung des Leibes die Seele ſtärkt und geſunden läßt.

Die entnervenden Träumereien, denen ſich Beatus in den erſten Jahren hingab, verſchwanden mehr und mehr, und machten einem thätigen Leben Platz. Brachte Feld und Garten keine Arbeit mehr, ſo wanderte er nach den hohen Elbufern, ſchloß Freundſchaft mit den rührigen Fiſchern, und theilte ihr ſchweres, gefahrvolles Tage⸗ werk, das ſchon wegen der Gefahr ihn anzog. Für die langen Winterabende ſuchte er ein altes Talent wieder hervor, das er in den Knabenjahren, als er unter dem böſen Vormunde lebte, bei einem nachbarlichen Hand⸗ werker bis zur Meiſterſchaft ausgebildet hatte. Er baute ſich nämlich eine Drechsler⸗ und Hobelbank in einem Dachſtübchen ſeines Hauſes auf, und übte ſich eifrig in der bekannten Kunſt, doch that er dieſes heimlich, denn bei den erſten gelungenen Werken ſeines Schnitzmeſſers und ſeiner Drehbank war ihm in der Seele ein Gedanke aufgeſtiegen, den ſein verarmtes Herz mit beſonderer Wolluſt auffaßte, weil er ihm den einzigen, beſcheidenen Wunſch, der noch in ihm wohnte, zu befriedigen ver⸗ ſprach.

Niemalen ſeit der ganzen Zeit hatte er das Dorf Rienkop berührt, nie die geliebte Beta wieder geſehen, und es drängte ihn, in irgend eine unſchuldige Berüh⸗ rung mit ihr zu kommen, wäre ſie auch noch ſo gering⸗