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burg hinauf, bis Stade hinunter, aber wenn ſeine Ver⸗ nunft ihm auch zu fliehen rieth über das Meer hinüber, zu den Bergen des Südlandes hinab, es war wie eine Geiſterſtimme vor ſeinem Ohre, die ihm beſtändig zuflü⸗ ſterte, er müſſe zurück in die Gegend, wo das Mädchen ſeiner Liebe athmete, er dürfe nicht fort von da, denn ihr ſei ja ſein Leben fortan verfallen, und ſie könne ein⸗ mal ſeiner bedürfen.
Als er ſo einſt wiederum zurückgelockt worden von ſeiner Wanderung ohne Ziel, und gerade im Dörſchen Kranz ſich aufhielt, traf ſich's, daß daſelbſt ein freund⸗ liches Bauerngut von mäßiger Größe verſteigert wurde. Wie Schuppen fiel es plötzlich von Glückskinds Augen. Er kaufte den kleinen Hof, und ſetzte ſich bald ſo darin feſt, als wolle er niemals mehr das enge Häuschen ver⸗ laſſen. Von ſeinen Beutegeldern blieb noch genug übrig zur wirthlichen Einrichtung; eine blanke Kuh und zwei ſchmucke Pferde kamen in den Stall, buntes Federvieh füllte den Hofraum, das Gärtchen wurde ſauber gehal⸗ ten, und nach einem Jahre unterſchied ſich Beatus in nichts mehr von ſeinen Nachbaren, als durch den kriege⸗ riſchen Bart, den er beibehielt. Waffe und Montirung lag verpackt im verſchloſſenen Schreine; unter den ältern Bauern ſaß der Huſar, und lernte aus ihrem Munde Ackerbau und Viehzucht, und Alt und Jung liebte ihn bald, denn Ordnung und Rechtlichkeit ehret ſelbſt der Schlechtere wenn auch gezwungen. Die Greiſe lobten ſeine Verſtändigkeit, die Jüngern hatten Reſpekt vor ihm; und die Dirnen, denen er manchen fremden Tanz lehrte, wenn er auch ſelbſt nie mittanzte, die zu jeder Hochzeit ſich einen Strauß ſeltener Blumen aus ſeinem Gärtchen holen durften, ſahen verlangend auf den ſtattlichen, wenn


