Teil eines Werkes 
11 (1843)
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ſei auch Dir Troſt, wenn Gottes Wunderhand unſere Schickſale nicht günſtiger lenkt. Lebe wohl! Des Vaters Beleidigung ſcheidet mich auf immer von dieſem Para⸗ dieſe, wo ich mein Leben erſt recht ſchätzen lernte, aber ich weiß, mein Angedenken bleibt dahier.— Damit um⸗ faßte er ſie, und da ſie das Geſicht zur Seite bog, küßte er ſie heiß und heftig auf die Schläfe, als des Wacht⸗ meiſters Stimme vön der Hausflur her erdonnerte. Rechts kehrt und Marſch, Verführer! rief der Alte mit einem Schlachtgeſicht. Seinen Schuldbrief mag er mitnehmen auf die Retirade, aber die Uaſchuld da berühre Er mir nicht noch einmal, oder mein roſtiger Pallaſch ſoll Ihm die Wege zeigen.— Er ſchleuderte dabei das Teſtament der Söhne weit auf den Hof und drehete ſich in das Haus zurück. Noch einen Blick der Verzweiflung warf der Huſar auf Beta.

Harter Mann! rief er ſchmerzlich. Gott erreicht auch Dein Dach, und wird richten zwiſchen uns!— Dann ging er faſt wankend in das freie Feld hinaus. Das Mädchen aber hob das verhängnißvolle Papier vom Bo⸗ den auf, und ſagte leiſe, indem ihre Finger es krampf⸗ haft zerknitterten: O, hätte Bruder Konrad dich nie ge⸗ ſchrieben! Und unſchuldig iſt er dennoch wohl, würde er dich ſonſt hier gelaſſen haben ohne Gewinn!

Wie es dem verſtoßenen Glückskind erging in den erſten Wochen, wie ihm zu Muthe war, das kann die Feder denen nicht klar machen, die nie ihr Liebſtes im Leben verloren, und wem das Schickſal ſolchen Verluſt bereitete, der fühlt ſchon mit ohne aufregende Beſchrei⸗ bung. Zwecklos durchſtrich er die Gegend bis nach Ham⸗