Teil eines Werkes 
11 (1843)
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glauben, wie man an Gott glaubt, nicht. Aber der Vater hat noch immer recht gehabt, und der ſpricht: Es könne gar nicht anders ſein.— Beta, verſetzte der Hu⸗ ſar mit Herzlichkeit, Du darfſt nicht zweifeln an meiner Redlichkeit. Wäre ich ſolch ein Bube geweſen, wie dürfte ich dann ſo feſt und ruhig in Dein Engelsauge blicken? Wäre ich ein ſolcher eingefleiſchter Böſewicht, würde dann mein Gewiſſen mir erlaubt haben, mich ſelbſt vor Euch hinzuſtellen mit meinem Anſpruche? Würde ich nicht einen Andern mit dem Papier geſchickt haben, meines Rechts zu wahren?—

O das Unglückspapier! weinte das Mädchen vor ſich hin. Hätte Er es doch niemals gezeigt! Der Vater ſchien Ihm geſtern ſo zugethan, und es würde ſich Alles noch gemacht haben.—

Troſtwort des Engels in meiner ſterneleeren Nacht! rief Beatus und legte ſeine Hand auf ihren gebeugten Kopf. Du hätteſt alſo gern mein Glück gemacht? O mit dieſem Worte gehe ich reich hinaus in die armſelige Welt; es wird mich bewahren vor Verzweiflung, wird mir Lab⸗ ſal bleiben im öden Wittwerleben, denn hier vor Gott und bei den Steinen Deiner Brüder ſchwöre ich Dir Treue bis in den Tod, Treue bis über das Grab hinüber, ſollte ich auch meine Beta auf Erden nie wieder ſehen!—

Warun thut Er nur das? ſchluchzte die Kleine. Ich kann Ihm ja nicht einmal die Treue wieder geloben, denn des Vaters Wille wird beſtändig der meine ſein, damit ſein Segen mir die Seele ruhig erhalte, kann ich vielleicht auch niemalen wieder ſo froh werden!—

Sei froh! Werde glücklich! ſprach Beatus innig. Gehorche dem Vater! Mir haſt Du das Beſte mitgegeben auf die traurige Reiſe, und Beatus unverlöſchliche Liebe