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und rücklings, dem kann ein fremd Menſchenleben eben nicht viel gelten; weiß ja, wie mir ſelbſt es ging dazu⸗ mal, der ich doch im Chriſtenthum wohl erzogen worden. Und wenn nun der Konrad mit zerſchoſſenen Gliedmaßen, ich will es glauben, da lag auf einſamem Blachfelde, wo nur Todte zeugten, ſo war es für den armen Burſchen eine Wohlthat, ihm ſchnell vom Schmerze zu helfen; Euer Säbel war ja noch nackt, noch ſchmutzig vom war⸗ men Franzoſenblute; er bat Euch vielleicht ſelbſt darum, und was konntet Ihr dafür, daß gerade Ihr das Papier mit dem ſchonen Vermächtniſſe in der Taſche hattet?—
Wachtmeiſter Wallan! tobte Beatus auf, und ſeine Hand zuckte nach dem Säbel, der neben ihm an der Wand hing. Der Alte verzog keine Miene. Da habt Ihr das Papier, ſprach er eintönig fort, es iſt Euer Eigenthum. Geht damit zum Advokaten, Amtmanne oder zur Stadt in das Gericht. Führet Eure Sache durch, vertreibt uns vom väterlichen Gute; denn ſo wahr dieſe Hand einſt die Standarte rettete aus der Feindesfauſt, ſo wahr will ich ſie lieber ausſtrecken nach einem Beitelpfen⸗ nig vor fremder Thür, als meine ehrlich erworbene Habe theilen mit Jemandem, von dem ich argwöhnen muß, er habe meinem thörichten Kind erſt dieſes Teſtament abgeſchwotzt, und hernach ihm den Genickfang gegeben
zum Freundſchaftslohne.— Erſchüttert ſtand Beatus eine
Zeitlang, die Antwort ſuchend; es kämpfte in ihm wie Sturm und Meereswelle, ſein Geſicht erblich in dieſem Kampfe bis zur Todtenweiße, aber raſch nahm er Mütze und Säbel von der Wand, bedeckte ſich mit jener den Kopf und ſchnallte mit zitternder Hand dieſen ſich um die Hüfte.
Adieu für ewig, Wachtmeiſter! ſagte er mit beben⸗


