Teil eines Werkes 
11 (1843)
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Aber erinnert Euch, indem Ihr leſet, daß ich dieſes Blatt nur von der Noth des Augenblicks gedrängt in Eure Hände legte, daß Ihr es nie würdet zu ſehen be⸗ kommen haben, hättet Ihr nicht ſo voreilig dem Peter Buſch Euer Wort gegeben, und hätte nicht Eure Beta im erſten Augenblicke mein Herz ſich für ewig gewonnen, und wäre mir nicht die Gewißheit geworden, daß mein Leben ohne ſie ein Daſein voll Gram und Elend ſein müßte. Leſet und überlegt! Im Hauſe erwarte ich dann Eure ehrliche Entſcheidung!— Mit überfließenden Au⸗ gen, die mit den Tönen ſeiner Stimme zugleich die Rüh⸗ rung verkündeten, die in ſeinem innerſten Gemüthe Herr geworden, blickte er auf das überraſcht daſtehende Mäd⸗ chen, und ging aus dem Garten an dem Alten weg, der das Papier in der Hand hielt, als wäre es ein Zentnergewicht, und mit verſteinerten Geſichtszügen dem ſeltſamen Gaſte nachblickte, bis ihn die Hofthüre verbarg.

Es war eine lange und bängliche Halbſtunde, die unſer Huſar einſam im Wohnzimmer ſeines Wirths zu⸗ bringen mußte. Däuchte ihm doch, als würde draußen Kriegsgericht über ihn gehalten auf Leben und Tod, und als warte er mit klopfendem Herzen auf das weiße Tuch oder auf die Ankunft des Generalprofoßes und ſeiner rohen Gehülfen.

Unbekümmert lebte ich in der Welt, ſagte er zu ſich im Selbſtgeſpräche, nichts gehörte mir in der Welt, und doch war mir, als wäre ſie mein, die große, ſchöne Welt. Jetzt bin ich plötzlich gebunden an den kleinen Fleck, der dieſe dünne Lehmwand und ihr gebrechliches Verhack umgibt, und ich fühle, müßte ich hinaus, würde

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