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wirken und ſchaffen für Dich und Dein Glück, und mein Glück darin finden.—
Was Er da ſchwatzt, Er närriſcher Herr Beatus! antwortete durch Thränen lächelnd das Dirnchen. So etwas hat mir noch Niemand geſagt, und Er hat noch nicht einmal ein Salzfaß mit uns leer gegeſſen.—
Niemand ſagt Dir's je wahrhafter und herzlicher, entgegnete der Huſar. Denke daran! Ich könnte Dir noch mehr ſagen, ſo drängt und drückt es mich unter dem blauen Tuche; aber es iſt beſſer dafür, ich warte noch, denn ein Wort in Deiner Antwort könnte mich fortjagen für immer, und ich bliebe noch gern. Aber bis dahin nenne mich Bruder, denke mich als Deinen treuen Bruder, und Gottes Hand mag das Uebrige fügen, wie er es am beſten hält.—
Auch er nahm nun das Licht und ging; Beta aber konnte bei dem Abräumen der Tafel heute gar nicht fer⸗ tig werden; jedes Geräth trug ſie an den unrechten Platz, die Meſſer tanzten auf den Boden herab, als wenn ſie lebendig geworden, und der Vater mußte dreimal rufen, ehe ſie zu Ende kam, und zu ihm hinaufſtieg. Als ſie ſich dann dicht eingewickelt in ihres Betichens rothgeſtreifte Wolldecke, flüſterte ſie heimlich zu ſich: Ein ſonderbarer Kauz iſt doch der Herr Huſar. Was er wohl ſo eigent⸗ lich meinen und wollen mag? Und was das für ein Wort ſein möchte, das ihn forttreiben müßte für immer? — Aber das muß wahr ſein: ein recht ehrlicher Menſch ſcheint er, nicht toll und unverſchämt wie die däniſchen Soldaten und die Blankeneſer Schifferburſche; und beſſer als der Peter Buſch ſpricht er auch, und weiß zu erzäh⸗ len, daß man es ſieht mit den Augen und greifen könnte mit den Händen.—
Blumenhagen, Rl, 30


