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noch, ſeid Ihr mir doch bekannt und lieb zugleich, und Eures Konrads Schilderung ließ mich hoffen, daß Ihr einem bleſſirten Kriegskameraden Abendbrod und Nacht⸗ quartier nicht verſagen würdet auf ſeiner Reiſe.—
Konrad? ſtammelte der Alte. Kanntet Ihr meinen guten Sohn? und ſeine finſtern Augen floſſen über und ſeine Glieder erzitterten unter ihm.— Habe mit ihm gelegen im letzten Nachtlager vor Waterloo, antwortete Beatus; aber der Wachtmeiſter ſchien nichts weiter hören zu wollen, weil er fürchtete, der angefriſchte Schmerz werde ihn niederwerfen, und er unterbrach ihn mit Hef⸗ tigkeit. Herein in das Haus, Kamerad! ſprach er mit gewaltſam verſtärkter Stimme. Die Wallans weiſen Niemanden von ihrer Schwelle. Und, Beta, Schinken herein und Weißbrod und die grüne Flaſche vom Schranke! — So ergriff er ſelbſt Beatus Hand und führte ihn mit ſich, indeß Beta ſtaunend dem ſchlanken, ſogar ſchmuck geputzten Reiter nachblickte, dann ihr Blondköpfchen be⸗ deutſam ſchüttelte und hintendrein ſchlich, des Vaters Befehle auszuführen.
Das einfache Mahl, vor welchem Beta ein kurzes Dankgebet andächtig geſprochen, war eingenommen und hatte geſchmeckt. Wenig davon gekoſtet hatte der Vater, aber mit Ueberwindung und Kampf dabei die Fragen unterdrückt, welche das Herz auf ſeine Zunge preßte. Beatus erzählte unterdeß Manches aus ſeinem Leben und von den Wundern Londons und Paris und den Gefahren der Seereiſen der gegen ihm über ſitzenden Beta, die mit beſonderer Acht ſeiner gewandten Rede zuhörte, und wie der Soldat ſchnell überall zu Hauſe iſt, ſo ſchien es


