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ſein Auge wie magnetiſch angezogen feſthielt. Auch Beatus Blick war gefeſſelt, aber das Mädchen war ſein Magnet. Die niedliche, zarte Geſtalt, welche das eben zur Jung⸗ frau aufgeblühte Kind verrieth, die runden, farbigen Wangen, friſche Geſundheit verkündend, und vom los⸗ gegangenen Blondhaar unflattert, das dunkelgrüne Mie⸗ der mit einigen Silberketichen zugehalten, kaum feſſelnd den Drang der weißen Bruſt, die das ſechzehnte Lebens⸗ jahr höher ſchwellte, das kurze ſchwarze Röckchen, welches das nackte runde Bein unbedeckt ließ, Reinheit und Schön⸗ heit mit der fremdartigen Tracht zuſammen, bewirkten, daß der weltdurchreiſete, kecke Huſar auf einmal ſeine Schritte anhielt, und gerade ſo, wie der Vater auf ihn, auf das liebe Kind hinſtarrte.
Der Wachtmeiſter bemerkte kaum die Urſache, welche den Ankömmling aufhielt, ſo vrummte er einen Sol⸗ datenfluch in ſich hinein, drehete ſich zur Hausthüre hin, und ſagte laut und hart zu der Tochter: Da iſt ein Fremder im Thore; frage, was er will, und fertige ihn ab.—
Das rauhe Wort erweckte den ungebetenen Gaſt aus ſeiner Träumerei, und raſch mitten in den Hof tretend rief er jetzt traulich und ſoldatiſch⸗keck zugleich: Glück herein zu Euch, Vater Wallan und Schweſter Beta!— Verwundert wandten ſich Beide zu ihm. Er kennt uns? fragte das Mädchen.— Wenn Er Glück mitbringt, wird's da ſein; hier iſt gar wenig davon! ſprach der Wacht⸗ meiſter, zuerſt wie von der Hoffnung der Wiederkehr ei⸗ nes ſeiner Söhne getäuſcht, dann deſto mißtrauiſcher den Gaſt muſternd vom Federbuſch bis zum Sporn hinab.
Geb's Gott! antwortete Beatus, Beiden die Hand reichend, die ſie annahmen; ſahen wir uns auch niemals


