Teil eines Werkes 
11 (1843)
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indeß rüſtig heran, und beſah ſich im Gehen mit dreiſten Augen das nette, anſtändige Haus, welches die Bauern⸗ knaben ihm ſchon von fern als das Ziel ſeiner Wander⸗ ſchaft bezeichnet hatten. Das Kriegsglück, welches ihn ſo viele Jahre als ein Lieblingskind verhätſchelte, war ihm zuletzt noch ungetreu geworden. In den letzten Gefech⸗ ten vor der Einnahme der franzöſiſchen Königsſtadt traf bei Port a Marg ihn Hieb und Schuß einer Streifpar⸗ tei. Schwer fiebernd lag er auf dem fremden Bett, als ſeine Landsleute ihren Triumphzug hielten durch die Bar⸗ rieren von Paris, und Blüchers an der Seinebrücke dro⸗ hende Kanonen die Wankelmüthigen, welche noch nicht den Weltengott erkannt hatten, einſchüchterten. Aber ſeine Jugend kämpfte ſich durch Schmerz und Krankheit; doch konnte er erſt nach zehn langen Monaten wieder unter den deutſchen Genoſſen aus langhalſigen Flaſchen den leichten blaſſen Wein auf ſeines Königs Geſundheit mit⸗ trinken. Der geſchwächte, faſt gelähmte Arm machte ihn zum fernern Dienſte untauglich; mit zwei Ehrenſchnüren über dem Ellenbogen bekam er durch ſeinen Oberſten den ehrenvollſten Abſchied, und als er dieſem die bei Water⸗ lvo erbeutete Brieftaſche des franzöſiſchen Adjutanten ein⸗ händigte, fanden ſich werthvolle Staatspapiere darin, die der väterliche Commandant für ihn in Paris zahlbar zu machen wußte.

Mehrere tauſend Franken reich kam er zurück in das deutſche Land, aber finſterer noch ward die Laune, welche ſich ſeit der Schlacht bei Waterloo nie wieder ganz er⸗ heitert hatte, finſterer noch, als der breite Rhein wieder hinter ihm lag, die deutſche Sprache wieder überall ihm zum Ohre klang, und bald darauf die Grenzen Hanno⸗ vers ihn aufnahmen. Alle jene Kriegesgefährten, die,