Teil eines Werkes 
11 (1843)
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ſchönſte Landſchaft nach Buxtehude, das mit Thurmſpitze und rothen Dächern von der letzten Höhe herſchimmerte.

Die Ackersleute waren, da die Mitte des Sommers nicht viele Feldarbeit forderte, ſondern Gott und ſeine Sonne jetzt allein Sorge für den hochgewachſenen Segen trugen, faſt ſämmtlich ſchon daheim mit dem Nachtlager des ſchönen Viehes oder dem Abendbrod beſchäftigt, darum feſſelte ſchneller als ſonſt geſchehen wäre, ein einzelner Wanderer des Alten Aufmerkſamkeit, da derſelbe mit rüſtigen Schritten den Pfad von Buxtehude herſtieg, und ſeine Richtung feſt auf das Bretterthor des Wallan'ſchen Hofes zu nehmen ſchien. Mehr noch wurde die Achtſam⸗ keit des graulockigen Wachtmeiſters angeſpannt, als die braungefleckte Pelzmütze, der blaue Dollmann, der Säbel mit metallener Scheide, auf welchem über der Schulter der Fußgänger ſein Bündel trug, einen Kriegsmann ver⸗ kündigte, und Soldaten bei der andauernden Beſetzung Frankreichs durch die verbündeten Heere hier im Norden Deutſchlands ſehr ſeltene Erſcheinungen waren. Die ſol⸗ datiſche edle Haltung des Fremden zog den Wachtmeiſter an, und als der Wanderer näher kam, und die Sonnen⸗ ſtrahlen ihn hell beleuchteten, erkannte er eine tüchtige Schmarre auf der Wange des Ankömmlings, ſah den linken Arm in einem ſchwarzen Bindtuche getragen, und bewegt von mancher alten und neuen Erinnerung, ließ er das Feuer ſeiner Pfeife ausgehen; er ſtellte ſie haſtig neben ſich an den Baum, und man ſah ihm an, daß er ſich zwang, nicht aufzuſtehen zum Entgegenſchreiten, was er ſeinem Charakter und ſeiner Gewohnheit zuwider hal⸗ ten mochte.

Beatus Glückskind, denn welcher der Leſer wird nicht ſchon errathen haben, daß dieſer es wär 2 marſchirte