Teil eines Werkes 
11 (1843)
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beizuſtehen, aber das Röcheln deſſelben verkündete die Nutzloſigkeit der Hülfe, ſo wandte er ſich zu dem zucken⸗ den Feinde, und da er in ihm den Generaladjutanten am Kleide und den Epaulets erkannte, ſo nahm er ihm die Brieftaſche und eine ſchwere Börſe, und ſah ſich um nach dem ſchönen Thiere, das der Officier geritten, um es einzufangen als verdiente Beute. Da hörte er ſeinen Namen in einem Tone rufen, welcher ſein Herz erſchüt⸗ terte. Er blickte umher; nur ſtarre Leichen und zuckende Sterbende lagen am Boden. Beatus! klang es noch⸗ mals wie Geiſterruf, und den Tönen nachtretend fand er einen Landwehrmann, gräßlich zerriſſen von Kanonenku⸗ geln, liegend im Graſe, gelehnt an einen Leichnam. Konrad Wallan! Um Gott, ſeid Ihr es? rief der er⸗ ſchrockene Huſar. Nur einen Trunk noch um Jeſu wil⸗ len! ſtöhnte der Zerſchoſſene. Mit mir iſt's bald vor⸗ bei, aber mein Durſt wird Hölle!— Beatus reichte ihm die Feldflaſche, aus der er in gierigen Zügen trank. Ich will Hülfe holen, Euch zurücktragen! ſprach Beatus zu ihm niedergebeugt.— Kannſt Du die zerſchmetterten Beine ganz machen, und dieſe Hand anſetzen? antwortete Kon⸗ rad, und hob den blutenden Stumpf des Armes gegen ihn auf, den er zum Stillen des Blutes bislang in den Sand gedrückt hatte. Die Ahnung von geſtern her war Gottes Wink! ſetzte er mit letzter Kraft hinzu. Hier mein Ruhekiſſen iſt Bruder Philipp, den dieſelbe Stück⸗ kugel glücklicher traf, und dort zwanzig Schritt zurück durchſtieß die Lanze Fritzens Bruſt, und Du wirſt ihn finden, wenn Du den Tſchakkos mit dem Radwappen nachgehſt. So biſt Du nun wirklich der Erbe, und mit Deinem letzten Liebesodienſte haſt Du Alles wohl bezahlt. Nimm den Henkelthaler mir von der Bruſt; er iſt von