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Wünſchen übereinſtimmt. Der Herzog von Lüneburg, der noch in meinem Gemach tafelt, hat Gefallen gefun⸗ den an den Schildereien, die ich vorhin für Euch aus⸗ gekramet——
Der Herzog genoß von Eurem Wein, aß von Eu⸗ rem Brod? fragte der Mönch haſtig. Der Ketzerfürſt fürchtet nicht, daß es ihm zu Schierlingsſaft werden könnte?—
Der Herzog iſt ein ehrlicher, deutſcher Mann, und trauet der Ehrlichkeit ſeiner Landsleute, fiel die Schloß⸗ dame vorwurfsvoll ihm in die Rede. Fahret fort, Ewald! ſetzte ſie freundlicher hinzu.—
Der Herr lobte mich und wünſchte dann, ich ſollte auf der Stelle mit ihm reiſen zur Biſchofsſtadt, wo er Hof hält, weil ſein neues Schloß zu Hannover noch nicht vollendet iſt. Dort ſoll ich ein Bildniß der Prinzeß Sophie erſchaffen, weil ſie Verlobte des däniſchen Prin⸗ gen Friedrich geworden, welcher Erzbiſchof iſt zu Bre⸗ men, und der ferne Bräutigam ein Conterfei ſeiner zar⸗ ten kindlichen Braut zu beſitzen wünſcht.—
Die Braut eines Erzbiſchofs! rief der Mönch und verdrehete die Augen. O über die ketzeriſche Blasphe⸗ mie und den Mißbrauch hochwürdiger Titel!—
Der Herzog befahl faſt, fuhr Ewald fort, und es iſt eine wunderbare Gewalt in ſeinem Worte, die ihm jeglich Gemüth unterwürfig macht. Auch den Freiherrn hat er aus ſeinem Trübfinn aufgeriſſen und ihn beſtimmt im November, wo ein großer Convent der Generale zu Hildesheim gehalten werden ſoll, dahin zu kommen und mit im Rathe zu ſitzen.— Im Novembermond, da ge⸗ yen die Droſſeln in die Schlinge! ſtieß der Mönch ſchlau rächelnd peraus. Klotilde aber antwortete, indem ſie


