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gegangen, ſeit ich es verließ.— Er den Alten
ſeinen Arm mit Jugendkraft gefeſſelt.—
hatte faſt gewaltſam zu ſich auf die Steinbank gezogen und hielt
Sonderbare Manier! ſagte der Alte lächelnd. Was haltet Ihr mich denn, als wäre ich ein Ausreißer? Sä⸗
het Ihr nicht friſch und geſund, ich würde hättet auch dieſes Mal wiederum ein Fi Reiſe mitgebracht. Was Ihr fragt, iſt ke und hat die edle Frau geſtern nicht Zeit
fürchten, Ihr eber von der in Geheimniß, gehabt, Euch
bei dem erſten Wiederſchauen von unſerer neuen Lebens⸗
weiſe Kunde zu geben, wird ſie es Mittags
nicht verſäu⸗
men, und wenn Ihr mich ſo ſtreng inquirirt, kann ich ſelbſt voraus ihr die Mühe abnehmen und die trübſeli⸗ gen Geſchichtchen erzählen, mit der ſie dem Gaſte nicht den erſten Becher bittern mochte, da die Pflicht ihr über⸗
dem nicht Zeit ließ, ihm unſere Leidenshi
ſtorie gehörig
und ausführlich vorzutragen, wie es für den lieben Haus⸗
freund und Vertrauten gebührt.—
Welche Pflicht? Welche Leidenshiſtorie? fuhr Ewald geſpannt zwiſchen ſeine Rede. Iſt der Herr Klotildens Gemahl? O haue los, träge Fauſt! Meine Bruſt beut
ſich der tiefſten Wunde dar.—
Was ſchwatzt Ihr ſo närriſch von Wunde und Ge⸗
mahl, edler Junker? fragte der Alte mit
Laune. Für
Euch iſt dabei weder Stilett noch Sarras geſchliffen.— Sehet, fuhr er plaudernd fort, ohne auf das: doch viel⸗ leicht! welches der Maler ſeufzend hervorſtieß, zu achten. Sehet, der Herr dieſes finſteren Schlößchens iſt der Frei⸗
herr von Ahſtedt, wie Euch die Frau wohl
ſchon einmal
geſagt haben wird. Sie iſt ſein Schweſterkind, welches er als eine Waiſe zu ſich nahm, da die Eltern beide an
der Kriegspeſt fern im Thüringerlande geſtorben waren,


