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nichts Beſſeres, und wir müſſen doch heut ein Mlasanita trinken, herzig wie vor zwei Jahren in der Taverna zu Rom das Valet, als Du Deinen Salto non plus ultra in die naſſe Tiber gethan.—
Aber wie kommſt Du hieher in das Nordland, Ro⸗ ſalba? fragte der Maler, nachdem ſie die Becher zuſam⸗ men geſtoßen und getrunken hatten. Wie ich meine, iſt doch der Fürſt dieſes Landes, Herzog Georg, gut kaiſer⸗ lich geworden, und der Prager Friede ſollte die nordi⸗ ſchen Gauen von allem katholiſchen Volke frei machen.—
Wer dem Ketzer trauet oder ihm Wort hält, ſündigt gegen den Herrgott und ſich ſelbſt, antwortete der Ritt⸗ meiſter barſch. Zwar ſind der Gronsfeld und Merode ab⸗ gezogen nach Süden hin, aber mein braver General ſitzt feſt in Wolfenbüttel bis an die Zähne verſchanzt, und wird den Poſten nicht räumen, ſo viel auch Botſchafter auf Hengſten und Eſeln zu ihm einreiten, höflichſt an den Abmarſch zu mahnen. Er behält den guten Platz als Pfand, denn dieſer Ketzerherzog, der ſonſt ein wacke⸗ rer Kriegsheld iſt, hat ſchon zu zweien Malen umgeſat⸗ telt, und die Zwietracht mit den Schwediſchen und Fran⸗ zoſen ſcheint nicht mehr ſo licht zu brennen. Auch mag der eiſerne Commandant wohl ſeine eigene Ordre von Wien bekommen haben, und damit unſere Gäule und unſere Reiter nicht ſteif werden im Feſtungsdienſt, ſo traben wir denn zuweilen in die Gegend hinaus, und nehmen aus Herrenhof und Hütte, was zu brauchen iſt, dieweil der Winter vor der Thür.—
Kein rühmlicher Felddienſt, antwortete dreiſt der Ma⸗ ler. Aber wie kam der ehrenveſte Roſelli dazwiſchen?—
Soldatenlauf; ſprach der Rittmeiſter. Die Pappen⸗ heimer waren zuſammengeſchmolzen, die Lichtenſteiner


