Teil eines Werkes 
10 (1843)
Entstehung
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taſtet kein Hausrecht an, damit der Herr FPfleger euch nicht den Block diktire.

Väterle, ſprach Adas nochmals ſchmeichelnd, öffne! Wir wollen nur Deinen ſchönen Nichten einen guten Morgen ſagen, und jede ſoll mir ein farbig Band oder eine Flitterblume an den Hut ſchenken; Du weißt, ich bin ein Bräutigam, und ſammle Putz zum Hochzeits⸗ ſchmuck, weil es die Sitte erlaubt.

Der Narr mag ſeine Kapriolen am Mittag ſchneiden, antwortete erbittert der Trautlebel; im Mondſchein zahlt Niemand einen Krimpler dafür.

Nun, ſo hab's alter Bär! raſete da Adas auf. Und Du magſt grimmen nachher, wenn morgen die Sonne Dich ohne Dach beſcheinet. Sturm, Burſchen, auf Rob⸗ ler Weiſe.

Alle griffen zu dem geſchlagenen Scheitholz, welches vor dem Gehöft geklaftert war; wie römiſche Widder⸗ köpfe ſtießen die Balken gegen das Thor; ſchnell lag die Wehr in Trümmern, und auf dem Hausraume ſtand der Teppichhändler, ſeinen Heerd vertheidigend, die Lampe in der linken, ein blankes Handbeil in der rechten Hand. Trete Keiner herein! rief er ernſt dräuend und die Waffe hebend; Keiner, dem ſein Leben noch lieb geblieben!

Hoho, Du Heldenſeele, lachte Adas laut, den Knittel über dem Kopfe ſchwingend; wir müſſen Brüderſchaft trinken im Blut.

Er ſtürzte vor zum Angriff, aber ſchon flog das Beil. Mitten auf die Stirn traf ihn das ſcharfe Werkzeug, drang durch Hut und Schädel und blieb feſt in der Wunde des Niederſtürzenden.

Der Hauswirth ließ entſetzt die Lampe fallen, und ſchritt mit verhülltem Geſicht zu ſeinem Heerde. Die