Teil eines Werkes 
10 (1843)
Entstehung
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Ein ſtattlicher Curat! jubelten die Robler; Adas Stimme commandirte aber dazwiſchen: Jammer um die verlorene Zeit! Nun wird der Gauner ſchon ſicher ſitzen in ſeinem Fuchsloch. Hinauf, hinauf zu dem Traut⸗ lebel.

Höher noch ging der Flug des wilden Nachtheeres gegen Burgſtein hin, und bald pochten ein Dutzend derbe Hände an des ehrſamen Teppichhändlers Pforte. Nach einer Weile erſcholl des Hausherrn Stimme innen, die beſorgt nach Feuersnoth fragte, oder ob gar das feind⸗ liche Kriegsvolk eingebrochen in das Thal.

Nicht doch, entgegnete Adas mit verſtellter Freund⸗ lichkeit; wir ſind muntere Geſellen und Landsleute. Oeffne nur oder ſende uns Deinen Gaſt, den Ignaz von Huben heraus, an den wir eine Botſchaft zu be⸗ ſtellen haben, die nicht Aufſchub leidet.

Ich öffne nicht, ſagte beſonnen Vater Albert, der die verrufenen Stimmen ſogleich erkannte; kommt wieder am Tag, nur Eulen und Diebsgeſindel ſtreift hier oben nach Mitternacht. Und den Nazel herausſenden, wäre ein Zauberſtückle, auf das ich mich nicht verſtehe, dieweil er nicht im Hauſe iſt.

Lüge uns nicht, Menſch, rief Adas zurück; Du mußt öffnen, mußt den Pockträger ausliefern; es hilft nichts. Und daß Du weißt, wer's fordert, die Roblercompagnie von Fiſchbach ſteht vor Deiner Pforte, und ihr Haupt⸗ mann Adas Bub ſchlägt an Dein Thor. Alterle, darum wahre Dich, denn die Robler führen die Hauptſchlüſſel immer mit ſich.

Und wäre der Bonapart mit ſeinen Mammelucken draußen, antwortete derb der Hausherr, ich öffnete kei⸗ nen Spalt ſeinetwillen. Geht ſchlafen, ihr Knaben, und