Teil eines Werkes 
10 (1843)
Entstehung
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Er allein, denn die Gefährten ſtanden verdüſtert, durch⸗ tobte den Raum, durchſtörte jeden Winkel, riß die Thüre zur Seite des Altars auf, brach ſelbſt, in immer geſtei⸗ gerter Wuth, weil ſein Suchen unbelohnt blieb, zuletzt den heiligen Schrein auf, und warf die prieſterlichen Ge⸗ wänder und Gefäße durcheinander.

Er iſt durch ein Mausloch entkommen, der Teufels⸗ bündner, lachte er im wüſten Haß; oder er iſt in die Flaſche gekrochen. Er nahm die Flaſche und hielt ſie gegen das Mondlicht. Der Herr Curat hat einen Reſt gelaſſen, ſprach er dann ſpöttiſch, mir brennt die tro⸗ ckene Gurgel, Dank dem ehrwürdigen Seelſorger; ich trink's auf das Verderben des Nazel.

Da krächzte es hinter dem Fenſter, indem er trank, mit ſeltſam⸗widrigen Tönen, und die Flaſche fiel klir⸗ rend und ſplitternd aus der Hand des Ruchloſen auf das Pflaſter, und Alle ſtoben wie gejagt aus der Kapelle, und auch Adas folgte widerſpänſtig, als zöge es ihn bei dem Haarſchopf hinaus. Lachend ſtanden draußen die Ge⸗ fährten, einer davon hielt ein rauhes, ungeſtaltetes Thier am Gehörn, welches jämmerlich blöckte.

Statt des Nazels fanden wir den verlaufenen, alten Geisbock im Dornſtrauch, ſagte er lachend; ſollen wir ihn ſchlachten? Dann haben wir einen Sauerbraten um⸗ ſonſt! und Du kannſt im ſchwarzen Pelz mit den lan⸗ gen Hörnern als Meiſter Beelzebub umgehen.

Opfern wollen wir dem Satanas das ſchwarze Thier, dann gibt er uns vielleicht ſeinen Bündner heraus! ent⸗ gegnete Adas mit Wildheit. Zugleich faßte er den Bock und ſchleuderte ihn in die Kapelle, deren Thür er ſich in das Schloß warf.