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die öſtlichen Gletſcherkuppen ſich hebenden Sonne beleuch⸗ tete grell das entſetzliche Schauerbild.
Beim heiligen Martin, ſchrie der Häßliche, es iſt der Adas Bub wahrhaftig! Das iſt ein gräßliches, gar ſchnelles Gericht des Himmels, und er iſt hingefahren mitten in ſeinem Sündenleben ohne Gott ſei der Seele gnädig.—
Abſcheulich iſt die That, ſprach der grende in zorniger Aufwallung; mitten im Frieden, während der Gottesruhe der Nacht ein ſolcher Mord, dicht neben menſchlichen Wohnungen? Wie iſt das möglich? Wie kann ſo ſeltene Gottesfurcht, ſo einfache Treue, wie ich in dieſem Thale fand, neben ſolchen Laſtern wohnen? Und wie kann unter den Augen des ſtrengen Landpflegers dergleichen geſchehen?—
Das war Gottes ſichtbare Hand, antwortete ſchnell
der Ignaz, dieſem da iſt nur geworden, was er längſt verdient. Aber laſſet uns nicht weilen. Mir iſt, als hörte ich Menſchenſtimmen vom Thale herauf. Fände man uns, könnte man uns ſogar für die Mörder achten.—
Sei ohne Sorge, Bruder, tönte da eine Stimme, die einem ernſten Manne angehörte, der zwiſchen den Bäumen hervortrat; das Beil hier am Boden gehört dem Trautlebel, und ich habe ihn getödtet, wollte ich ihm auch nicht eben an das Leben. Seine furchtſamen Geſellen, die Robler, haben ihn liegen laſſen zu ihrer Schande; ich aber erwartete nur den Tag, um nach Petersberg zum Herrn Landpfleger zu gehen, und mich ſelbſt als den Thäter anzumelden.—
Wo iſt er? Wo iſt er? ſchallte es jetzt aus der Tiefe, und ein weißköpfiger Alter, unterſtützt von einem Andern,


