Teil eines Werkes 
10 (1843)
Entstehung
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wirren Blicken ſah er ſich alsdann eine Weile rund um im Kreiſe der Geſellen, die ihn umſtanden; da kehrte ihm die Beſinnung, ſeine Augen blitzten hiehin, dorthin, und mit Einemmale ſtand er hoch auf den Beinen und griff nach Hut und Knittel.

Wo iſt er hin der Ehrenräuber? brüllte er grimmig, und ſeine ganze Kraft ſchien wiedergekehrt, ſo wie ſeine Fußſohle den mütterlichen Erdboden berührt hatte. Wo iſt er? Habt ihr ihn erſchlagen? Schwimmt er im Fiſch⸗ bach gleich ſeinem elenden Kameraden 2

Gib Dich zu, Bruder, ſagte ein Gefährt'. Der Nazel iſt ja verrufen als ein Teufelskumpan und Hexengenoß, und überall weicht man ihm aus. Wie hätte auch Men⸗ ſchengewalt Dich werfen können? Der Teufel ſelbſt in der dürren Geſtalt des Scheuſals hat Dich gepackt, weil Du Dich letzthin über ihn luſtig gemacht. Freue Dich darum, daß Du mit ganzem Genick davon ge⸗ kommen.

Kindiſche Poſſen! rief Adas. Feiglinge ihr Alle, daß ihr den Feind mit heilen Gliedmaßen davon gelaſſen. Wo iſt er hin?

In die Luft gefahren, woher er kam! antwortete man.

Ha! ſchrie jetzt der Roblerhauptmann, indem ſein Auge den Raub des Ehrenzeichens vom Hute entdeckt hatte. Iſt ſolcher Schimpf ſchon Jemanden geſchehen, ſo lange im Thal Menſchen geboren wurden? Und der Dieb ging davon? Und ſein Blut iſt nicht auf dieſe Kie⸗ ſel verſprengt? So will ich ſterben ohne Abſolution und Sakrament, wenn dieſer Schurk nicht erwürgt iſt von meiner Hand, ehe die Sonne wieder am Schnee leckt auf jenem Berge! Dürft ihr euch noch Robler