Teil eines Werkes 
9 (1843)
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und das Menſchliche werde ich leiſten.— So hat mich Sr. Geſtrengen abgeſandt, und ich habe meine Botſchaft ausgerichtet.—

Tolle Streiche! lachte Herr Barner auf. Jedoch ſind wir neugierig, den kecken Wagehals kennen zu lernen.— Frau Juſta hing ſich beklommen an ihres Eheherrn Arm, und von einer Menge Neugieriger begleitet, ſchritten ſie der Gegend zu, wo ſich der Hügel des Groels mit ſeinen bunten Gezelten erhob.—

Alles machte dem geehrten Paare Platz im Gedräng, und Herr Barner fand, an der Barriere angelangt, den Junker droben im freien Geſpräche der Galanterie mit der Frau von Vechelde, indeß die furchtſame Eva ver⸗ ſtohlen ihr Auge zu ihm erhob, wenn er ſeine Rede auch an ſie richtete. Als ſie aber ausrief: Da iſt der Vater! und auf das Wort der Fremdling ſich aus ſeiner gebo⸗ genen Stellung aufrichtete und mit edelm Anſtande zu dem Kommenden ſich umwandte, da blieb mit einem Male der Fuß des alten Barners wie eingewurzelt auf der Stufe ſtehen, welche er im Sturmſchritte zu beſteigen vegonnen, ſein Geſicht wurde dem eines Marmorbildes gleich, und ſelbſt der Ausruf der Gattin: Was iſt Dir, Herr? konnte ihn nicht aus ſeiner Erſtarrung erwecken, iy welcher er mehre Sekunden zum Staunen Aller ver⸗ weilte. Eva! Eva! murmelte er dann vor ſich hin, aber in einem ganz beſonderen Tone, gleichſam mit einer Geiſterſtimme, ſo daß dieſer Ausruf nicht der geliebten Tochter gelten konnte. Ihr Bild, ihr Auge! Iſt ſie zum Manne geworden, dem Grabe entſtiegen? Und der Dolch! Ihr Dolch! Mein Dolch!— Ein grimmiges Lächeln ſtieg dabei vom Kinne aufwärts langſam über das ganze Geſicht, bis ſich Augenbraunen und Stirnhaut mit ihm

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