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Du willſt im Groel ſpielen und um was? verſetzte zben ſo verwundert der Hantelmann.—
Spielen will ich, ſpielen mit ihr! ſprach der Fremd⸗ ling kräftig. Spielen um das Höchſte, um das Leben und um die Seligkeit des Himmels.— So machte er ſich los, die Hellebardierer zogen auf ſein Wort ihre Stangen zurück, und kühn ſchritt er die Stufen hinauf, und ein Beifallgeklatſch des Volkes bewillkommte ihn, das gleich darauf mit tiefer Stille wechſelte, da die allgemeine Neugierde vernehmen wollte, um welchen Preis der junge, hübſche Fant das gefährliche Spiel zu wagen gedächte.
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Der Stadthauptmann Klaus Barner beſchäftigte ſich, indeß dieſes geſchah, auf der entgegengeſetzten Seite der Maſch mit ernſtern Spielen. Seine dunkeln, etwas tiefliegenden, doch Kühnheit und Geiſt ausſprechenden Augen bewachten mit ſtrenger Aufmerkſamkeit die Schüſſe ſeiner Schützen, und auf der breiten Stirn, in deren tiefen, düſtern Falten Ernſt und Verſchloſſenheit, ja ſelbſt die Spuren eines finſtern Grames ſichtbar wurden, und die ein vor der Zeit ergrautes, zurückgeſtrichenes Haar umkräuſelte, malte ſich bald Unmuth, bald Freude in dem Verſchwinden oder Erſcheinen tieferer Furchen, je nachdem die Männer gut oder ſchlecht gezielt hatten.
Hachten und Grube! rief er jetzt mit dem Tone aus⸗ gelaſſener Fröhlichkeit, indem er mit ſeinen kräftigen Armen zwei Jünglinge derb umfaßte, die eben unter ehrenvollem Trommelſchlage von den Schießſtänden zu⸗ rückſchritten. Hachten und Grube, rief er, ſie kräftig an ſeine breite Bruſt drückend, Herzensburſche, das heiße


