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Olivenwäldern Hiſpania's in jüngſter Zeit, dem auch die fremde, verbindende Hand ſo plötzlich eine eigenthümliche wurde für immer, und mehrmals ſchuf ja der Krieg ſolch Friedensbündniß!— Du kannſt am beſten Dir ſagen, wie dem jungen Eiſenmanne zu Muthe war auf ſeinem Lotterbett, und wie ihm das iſraelitiſche niedere Pfeilerhaus eine Königsburg, eine Triumphpforte wurde, ſo wie ſie keinem Cäſar und Trajan je zu Theil ge⸗ worden!——
Welch ein Leben trugen ſeine nächſten Tage! Jede Stunde wog Monden, ja Jahre der Vergangenheit auf in ihrem nie vorher geahneten Reichthume. Wie die Liebe ihn umflog, wie ſie ihn pflegte, wie ſie ſorgte und wachte! Wie nun, als ſeine unverderbte Natur ſchnell ſiegte über fremden, zerſtörenden Eingriff, er bald auf⸗ ſtand vom Siechbett, und am Fenſter ſich ſonnte und die entbehrte Luft eintrank; wie ſie da ihn jubelnd leitete, und ihre wortloſe Freude in jedem Zuge des himmliſchen Geſichts, in den Leuchtflammen der Blicke ſich ausſprach, und ſeiner Geneſung Flügel anlegte! Wie aus dem flüchtigen Handdrucke, aus dem ſeelenvollen Sekunden⸗ blicke in der Ueberraſchung einer einſamen Stunde hin⸗ gebende Umarmung wurde! Wie das Vertrauen dann raſch, gleich der Hyazinthe im nordiſchen Wintertreib⸗ hauſe, vom grünen Keime in wenigen Tagen zur roth⸗ glühenden Blumendolde emporwuchs! Wie der Wechſel⸗ beſitz, wie das Weihewort der Seligkeit, das geheime Freimaurerwort beglückter Seelen, das Du der Liebe, alle Klippen und Grenzberge des Fremdeſeins ausglich und ebnete, und wie da mit ihm der wahre und ewige Friede einzog in Beider Bruſt, wie da das feſte Be⸗ wußtſein doppelter Glut, von doppelter, gleicher Treue


