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letzte Bild, das ich von ihm hatte; ſo werde ich es in der Tiefe meiner Seele immer ſehen.
Jetzt ſehe ich mit meinen Augen es nicht mehr, ſondern nur noch Himmel und Meer. Ich durchlebe wieder eine Panſe zwiſchen zwei Lebenszeiten und zwei Welten. Aber mein Herz iſt voll. Und fragt man mich, was das Volk der neuen Welt vor dem Volk der alten voraus habe, ſo antworte ich mit dem in meiner Seele noch friſchen Eindruck deſſen, was ich in America ge⸗ ſehen und erlebt:„Einen wärmeren Herzſchlag, ein energiſcheres, jugendlich kräftigeres Leben.“
Unter den Briefen, die ich kurz vor meiner Abreiſe erhielt, befindet ſich einer, den ich ſtets aufbewahren werde. Er iſt nicht unterzeichnet, aber wüßte doch ſein Schreiber(die Hand iſt die eines Mannes), wie viel Freude er mir bereitet hat! Ich habe mitunter reizbar über Beweiſe von mangelndem Zartgefühl geklagt; aber ich habe nicht von den vielen mir zu Theil gewordenen Beweiſen der einnehmendſten und zartfühlendſten Güte geſprochen, welche ſich bloß näherte, um Vergnügen zu gewähren, und ſich dem Danke entzog. Dieſer Brief gehört dazu.
Das Wetter iſt jetzt ſtürmiſch und die See geht hoch. Ich lebe ſtill in meinem Stübchen und betrachte das kleine Bouquet von grünem Laub und hellen Im⸗ mortellen. Sie reden zu mir von America und von den Frinnerungen, die ich mitnehme. Ich werde keine theu⸗ reren Gegenſtände ſehen, bis ich die ſchwediſche Küſte wiederſehe und Dich.


