Teil eines Werkes 
3. Bd. (1854)
Entstehung
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kehr aus Dänemark, Dein artiges Geſichtchen, Deine lieben blauen Augen am Ufer ſehen dürfte!

Mein Herzchen, ich habe mich ſehr geſehnt, vor meiner Abreiſe aus America noch einen Brief von Dir zu erhalten, welcher mir ſagte, daß Du wieder ſommer warm geworden ſeieſt; die beiden letzten waren ſo ſchrecklich kühl. Aber kein Sommerbrief iſt gekommen und ich muß im Glauben und in der Hoffnung leben. Und in Liebe umfaſſe ich herzlich Mama und Dich.

N. S. Auf dem Meer, September 1851.

Es iſt vorbei. Ich habe es auf immer verlaſſen, das große Land, die lieben theuren Freunde! Es mußte einmal geſchehen und es iſt geſchehen; aber ich fühle mich noch wie betäubt davon. Gott ſei Dank jedoch, daß der ſchwerſte Augenblick vorüber iſt. Und der Mor⸗ gen, wo ich abreiſen ſollte das war ein wunder licher Morgen. Ich war beinahe in Verzweiflung über die Menge kleiner Geſchäfte, die ich noch beſorgen mußte, und über das Kopfweh. das ich daneben hatte. Aber auf einmal wich es und Alles nahm eine heiterere Geſtalt an; oben auf meinem Zimmer ſaß der gute Marcus und verſiegelte meine Billete eins ums andre, ſobald ich ſie geſchrieben hatte, und nahm meine Auf⸗ träge an und ſagte dazwiſchen hinein ruhig und beru⸗ bigend:Zeit genug, wir haben keine Eile! Und es kam mir beinahe wunderbar vor, wie die Stunden und die Zeit ſich ſtreckten. Alles kam in Ordnung, Alles wurde licht und leicht, ſo wunderbar ruhig und auch ſo lieblich; es war der Einfluß des milden Geiſtes, der mir nahe war. Ich war zur rechten Zeit fertig; Alles war fertig. Ich umarmte meine theure Rebecca, küßte Jenny und Baby und fuhr ab, begleitet von Marcus und Eddy.