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kräftig gegen das Sklavereiinſtitut ſprechen, wie dieſe Sklavenauction.
Der Herr war gut, die Diener ebenfalls gut, er⸗ geben und treu; und dennoch wurden ſie an den näch⸗ ſten beſten Liebhaber verkauft, verkauft wie unvernünſ⸗ tige Thiere.
Am Abend.
Der Reujahrstag iſt zu Ende. Auch ich habe an demſelben Beſuche von artigen Herrn gehabt, die mir bis jetzt fremd waren. Unter ihnen erinnere ich mich mit beſonderem Vergnügen an zwei Brüder Namens Duncan, Bankiers in der Stadt, ernſte und herzliche Männer, die ſich durch ihre brüderliche Liebe und ihre patriotiſche Geſinnung gleich ſehr auszeichnen ſollen. Mein Landsmann, Herr Ch. Schmidt, hat heute Abend bei mir geſeſſen und mit mir geplaudert. Er hat lange in New⸗Orleans gelebt, und kennt eine ganze Menge von Verhältniſſen, er iſt offen und mittheilſam, ſo daß ich viel Gutes von ſeiner Geſellſchaft habe.
Mein Leben hier im Hauſe iſt das angenehmſte, das ich nur wünſchen kann. Das garſtige Wetter hat mir wahren Genuß gebracht, weil es mir Zeit gab ein wenig zu leſen und zu zeichnen. Letzteres iſt eine nothwendige Ruhe und Erguickung für mich. Ich habe die Portraits einiger Freunde gezeichnet und meine kleine Aufwärterin hier gemalt, eine hübſche dunkle Mulattin mit ſchönen Augen und einem zierlichen gel⸗ ben Tüchlein um die Stirne ſo gebunden, wie es bei den Negerinnen Louiſianas der Brauch iſt. Sie iſt bisher vergleichungsweiſe eine glückliche Sklavin ge⸗ weſen.
Waren Deine Eigenthümer gut gegen Dich?“ fragte ich ſie.


