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nett und behend, und ihre Augen ſpielten muthig und neugierig über die Verſammlung umher.
Der Auctionator pries auch ihre Verdienſte und rief dann:„Wie viel für dieſes ganz hübſche junge Mäd⸗ chen(this very likely young girl)?“
Sie war' bald verkauft, wenn ich mich recht er⸗ innere, für 350 Dollars.
Nach ihr beſtieg ein junger Mann den Schemel. Er war Mulatte und hatte ein ausgezeichnet gutmü⸗ thiges Geſicht, das Milde und Zartgefühl ausdrückte. Er war im Hauſe ſeines früheren Herrn Bedienter ge⸗ weſen, war von ihm erzogen worden, hatte in großer Gunſt bei ihm geſtanden und verdiente es auch, ein ganz vortrefflicher junger Mann(a most excellent voung man).
Er wurde für 500 oder 600 Dollars verkauft.
Zunächſt kam ein älteres Weib, ebenfalls mit einem jener gutherzigen, gemüthlichen Geſichter, die man ſo oft bei der ſchwarzen Bevölkerung findet, und mit einem Weſen, das deutlich bewies, daß auch ſie im Dienſte eines guten Herrn geſtanden, daß ſie an milde Behandlung gewöhnt und unter derſelben mild und glücklich geweſen war. Alle dieſe Sklaven, mit Aus⸗ nahme des jungen Mädchens, das mehr muthwillig als gut ausſah, trugen das Gepräge der Thatſache, daß ſie in einem liebevollen Familienleben gelebt hatten.
Und jetzt, was ſollte hernach ihr Schickſal werden? Wie bitter mußten ſie nicht, wenn ſie in böſe Hände geriethen, den Unterſchied zwiſchen einſt und jetzt em⸗ pfinden, wie ſchrecklich mußte ihnen nicht ihr Schickſal erſcheinen? Die Mutter insbeſondere, deren ganze Seele auf ihr Kind concentrirt iſt, und die vielleicht bald dieſes Kind von ihrer Bruſt hinweg in weite Ferne verkauft ſieht, wie mochte es ihr zu Muth ſein? Keine Predigt, keine Antiſtlavereirede könnte ſo
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