Teil eines Werkes 
3. Bd. (1854)
Entstehung
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werden ſollen, ſind einige wenige Hausſklaven, die Alle einem einzigen Herrn gehören. Er hat ſich für einen ſeiner Freunde verbürgt, und da dieſer ſeine Ceſſion machte, ſo iſt er jetzt, um ſeine Verbindlichkeit zu honoriren, genöthigt, ſeine treuen Diener wegzu⸗ geben. Dieſe Sklaven werden alſo nicht in Folge eines Fehlers, den ſie begangen hätten, oder aus irgend einer Mangelhaftigkeit von ihrer Seite verkauft. Sie ſind treue und vortreffliche Diener, und nur eine harte Nothwendigkeit hat ihren Herrn beſtimmen können, ſich von ihnen zu trennen. Sie ſind den höchſten Preis werth, und wer ſie kauft, kann über⸗ zeugt ſein, daß er damit die Wohlfahrt in ſeinem Hauſe vermehrt.“

Hierauf bedeutete er einem ſchwarzen Weib vor⸗ zutreten und reichte ihr die Hand, um auf den Schemel zu ſteigen, wo ſie dann neben ihm ſtand. Sie war eine große, gut gewachſene Mulattin, mit ſchönem, aber melancholiſchem Geſicht und ausgezeichnet beſchei⸗ dener, edler Haltung; ſie trug in ihren Armen ein zartes ſchlafendes Kind, auf welches ſie während des ganzen Auctionsverfahrens unverwandt mit geſenktem Haupte herabblickte. Sie war in ein graues, bis an den Hals hinaufreichendes Kleid gehüllt und hatte ein blaßgelbes, braungeſtreiftes Tüchlein um ihren Kopf gebunden. Der Auctionator begann jetzt vor der Ver⸗ ſammlung alle guten Eigenſchaften dieſes Weibs, ſowie ihre Künſte und Fertigkeiten hervorzuheben. Er pries ihren Charakter, ihren geſunden Sinn, ihre Ordnung, Treue, ihre ungewöhnliche Fähigkeit einer Haushaltung vorzuſtehen, ihre Frömmigkeit, ihre Talente, und be⸗ merkte, daß das Kind, das ſie an ihrer Bruſt trage und das zugleich mit ihr verkauft werden ſolle, eben⸗ falls ihren Werth noch erhöhe. Darauf rief er mit lauter Stimme:

„Jetzt, Gentlemen, wie viel für dieſes wahrhaft

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