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ſellſchaft möglich find, die ſich chriſtlich nenunt Es kommt mir manchmal vor, als könnte es keine Wirk⸗ lichkeit ſein, als wäre es ein Traum.
Der Sklavenmarkt wird hier in mehreren Häuſern abgehalten. Man erräth den Weg dahin leicht durch die Gruppen farbiger Männer und Weiber(in allen Schattirungen zwiſchen Schwarz und Hellgelb), die beſchäftigungslos an den Thüren ſitzen oder ſtehen. Ich beſuchte unter Anführung meines freundlichen Doktors einige von dieſen Häuſern. In einem von ihnen war der Sklavenwächter(oder Eigenthümer) ein freundlicher, gutmüthiger Mann, der ſich des guten Ausſehens ſeiner Leute rühmte. Die Sklaven wurden in einen großen Saal gerufen und in zwei Reihen aufgeſtellt. Sie waren gut genährt und gut gekleidet, aber ich habe mir von Leuten hier in der Stadt ſagen laſſen, daß ſie ganz anders ausſehen, wenn ſie nach ermüdenden Tagmärſchen, zwei und zwei in langen Reihen zuſammengekettet, hier ankommen.
Ich bemerkte unter den Männern einige wahrhaft athletiſche Geſtalten mit guten Geſichtern und auch merkwürdig guten, breite und gerade aufſteigenden Stirnen. Das geringſte freundliche Wörtchen, ein freundlicher Scherz rief auf ihre Geſichter ein ſonniges Lächeln voll Gutmüthigkeit, und die breiten Munde glänzten von perlweißen, ſchönen Zähnen. Ein Neger beſonders— ſein Preis war 2000 Dollars— er⸗ weckte mein ganzes Vertrauen, und ich ſagte laut, dieſer Junge(that poy) gefalle mir, und ich ſei über⸗ zengt, daß wir gute Freunde würden.„Ach, ja, Miſſis!“ fagte er mit einem herzlichen Lachen. Unter den Weibern, die im Verhältniß zu den Männern wortkarg waren— die erſteren waren 70— 80 Köpfe ſtark— befanden ſich einige ſehr hübſche, helle Mulattinnen. Ein Herr nahm eine der ſchönſten von ihnen am Kinn und öffnete ihr den Mund, um ihren


