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entbehren) nur als Strafe für Diebſtahl oder Schlä⸗ gereien angewandt. Um zur Arbeit zu treiben, bedarf es ihrer nicht.
„Ich bin überzengt, daß die Sklaven zu freien
Dienern gemacht werden könnten und dann eben ſo
gut arbeiten würden. Alle Gefahren, die man von einer Emancipation vorſpiegelt, ſind nach meinem Dafürhalten nur Hirngeſpinnſte. Wenn die Emanci⸗ pation ſtufenweiſe und mit Verſtand vorgenommen würde, ſo könnte ſie ohne Gefahren und Schwierig⸗ keiten vor ſich gehen. Einige Perſonen und beſonders die Herren Macdonongh und Henderſon haben mit ihren Sklaven Experimente gemacht, die es anfs deut⸗ lichſte beweiſen.
„Erziehung und eine damit verbundene Ausſicht auf Befreiung würden das rechte Mittel ſein. Aber Vieles muß ſich hier verändern, bevor ein ſolcher Ge⸗ danke allgemein wird... Ich habe Geiſtliche ge⸗ kannt, welche die grauſamſten Sklavenhalter waren.
„Und wollte ich eröffnen, was ich in dieſen Staa⸗ ten geſehen habe, was, wie ich genau weiß, hier ge⸗ ſchehen iſt und noch immer geſchieht; ich ſage Ihnen, allen rechtlich denkenden Menſchen müßten die Haare zu Berge ſtehen.
„Die Erzählungen geflüchteter Sklaven, wovon ich einige geleſen habe, ſind nicht immer glaubwürdig; ich ſehe oft, daß ſie dazu lügen. Aber es bedarf kei⸗ ner Beigabe der Fantaſie, um den Zuſtand des Skla⸗ ven als entſetzlich erſcheinen zu laſſen. Die Wirklich⸗ keit iſt ſchlimmer als jede Dichtung. Und wäre ich Sklave, ſo würde ich, o ich würde gewiß in den Fluß ſpringen und meinem Leben ein Ende machen“
Dieſe Worte und die mitfolgenden Erzählungen von den Abſcheulichkeiten, die an dieſen Ufern vorge⸗ fallen ſind und noch täglich vorfallen, miſchten ſich wie ein giftiger Wind in die ſommerlanen Lüfte, die mich


