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„Ich habe Männer und auch Weiber gekannt, die wahre Teufel gegen ihre Sklaven waren, die ihre Luſt darein ſetzten, ſie zu quälen.
„Man kann einen Sklaven beinahe zu Tode peit⸗ ſchen, ohne gleichwohl ſein Blut fließen zu machen. Der Kuhhautriemen, den man im Hauſe braucht, kann ſchreck⸗ liche Schmerzen erregen, ohne daß die Spuren davon ſichtbar werden.
„Die Frauen ſind nicht ſelten die grauſamſten Plagegeiſter der Hausſklaven. Und lieber wollte ich eine Feldhand Geld-hand) d. h. ein außer dem Hauſe arbeitender Sklave ſein, als ein Hausſtlave unter einem reizbaren Weibe. Das Sklaverei⸗Inſtitut ſcheint die Natur des Weibes gänzlich zu verkehren.
„Das Sklaverei-Inſtitut verderbt die Weißen. Ich habe junge Männer und Frauen gekannt, die in jeder Beziehung liebenswürdig, gutherzig und einnehmend, nur gegen die Sklaven ungerecht und hart waren.
„Es gibt natürlich auch Ausnahmenz es gibt auch gütige Hausherrn und Hausfrauen; aber ſie ſind dünn geſät. Die große Regel iſt, daß die Inſtitution die Gemüther der Sklavenhalter ſchon von Kindes bei⸗ nen auf verblendet und verhärtet.
„Seit einigen Jahren iſt der Zuſtand beſſer, be⸗ deutend beſſer, und wird es immer mehr. Das Licht beginnt in dieſe Wohnungen zu dringen; man fürchtet ſich nicht mehr ſo vor einem freien Worte. Noch vor etlichen Jahren würde ein Mann, der nur den ſechsten Theil deſſen veröffentlicht hätte, was ich jetzt zu Ih⸗ nen ſage, ohne weitern Prozeß erſchoſſen worden ſein. Jetzt weiß der Sklavenhalter, daß die Angen aller Welt auf ihn gerichtet ſind; das macht ihn behutſamer. Die Sklaven werden ſeit zwölf Jahren in dieſen Gegen⸗ den beſſer gekleidet und ernährt als vorher. Aber gleichwohl kommen noch immer große Ungerechtigkeiten und Grauſamkeiten vor, und ſie müſſen immer vorkom—
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